Diskussion

"Jüdisches Leben in Deutschland“

Neusser Stadtgespräch anlässlich 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland unter der Schirmherrschaft von Hermann Gröhe MdB

Unser 2. digitales Neusser Stadtgespräch beschäftigt sich mit der Frage, wie jüdisches Leben in Deutschland heute aussieht.

Details

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr feiern wir 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Dieses Jubiläum fällt in Neuss zusammen mit der Einweihung eines neuen jüdischen Gemeindezentrums mit Synagoge.

Der immer größeren Sichtbarkeit jüdischen Lebens stehen jedoch regelmäßig erschreckende antisemitische Straftaten, tägliche Hetze im Internet und in den Sozialen Netzwerken gegenüber.

Wie steht es um das jüdische Leben in Deutschland? Was können Politik und Gesellschaft tun, um Antisemitismus entschieden entgegen zu treten?

Darüber diskutieren wir mit dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland, Dr. Felix Klein, mit Hannah Dannel vom Zentralrat der Juden, mit Bert Römgens von der Jüdischen Gemeinde Neuss und mit Hermann Gröhe MdB.

Wir laden Sie herzlich zu dieser digitalen Veranstaltung ein.


Simone Gerhards
Leiterin Regionalbüro Rheinland
 

Hinweis: Die Veranstaltung findet über die Plattform Zoom statt.

Bitte melden Sie sich über den Online-Anmeldelink bis zum 24. Mai 2021 an. Sie erhalten dann rechtzeitig vor der Veranstaltung alle notwendigen Einwahlinformationen.

 

Unsere Referenten:

​​​​​​​Dr. Felix Klein ist seit 2018 Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. Er studierte Rechtswissenschaften in Freiburg, Berlin und London und absolvierte die Ausbildung für den höheren Auswärtigen Dienst in Bonn. 2001 promovierte er an der Universität St. Gallen mit einem familienrechtlichen Thema. Er war Länderreferent für Südamerika, in Jaunde/Kamerun und Mailand sowie von 2007 bis 2018 in mehreren Funktionen im Auswärtigen Amt, zuletzt als Sonderbeauftragter für Beziehungen zu jüdischen Organisationen und Antisemitismusfragen.

Hannah Dannel (geb. Schubert) wurde in Berlin geboren und wuchs in Bonn auf. Das Studium in Heidelberg und Jerusalem schloss sie mit einem MA in Jüdische Studien und Erziehungswissenschaft ab. Von 1999 bis 2002 arbeitete sie in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Israelischen Botschaft in Berlin. Berufsbegleitend ließ sie sich am Berliner PR-Kolleg zur PR-Beraterin (DAPR) ausbilden. Von 2002 bis 2005 arbeitete sie projektbezogen für unterschiedliche jüdische und israelische Einrichtungen. 2004 veröffentlichte sie im Auftrag des ifa die Studie „Kontinuität und Umbruch“ zum Stand der deutsch-israelischen Kulturbeziehungen anlässlich des 50-jährigen Bestehens diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Seit 2005 arbeitet Hannah Dannel als Referentin für Kultur und Kommunikation beim Zentralrat der Juden in Deutschland. Sie ist hier unter anderem zuständig für den Tätigkeitsbericht des Zentralrats, das Kulturprogramm für die jüdischen Gemeinden, den Aktionstag Mitzvah Day sowie zuletzt für das Gemeindebarometer, eine Studie zur Verfasstheit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.

Bert Römgens war nach seinem Studium „Pflege- und Qualitäts­ Management" in verschiedenen vollstationären Einrichtungen beschäftigt. Seit 2002 bis 2020 ist er in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf Einrichtungsleiter des Nelly-Sachs­ Hauses und seit 2020 Geschäftsführer der maimondes gGmbH. Für die ZWST ist er seit 2011 als Berater im Fachausschuss „Altenhilfe" der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege tätig. Seit 2013 ist er Vorstandsmitglied in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Neuss, seit 2020 geschäftsführender Vorstand. Die Interessen der JÜDISCHEN GEMEINDE vertritt er seit 2015 gegenüber Rat und Verwaltung der Stadt Neuss. Seit 2017 ist er Koordinator für die JÜDISCHE GEMEINDE NEUSS, u.a. implementierte er die Namenslesung zu Jom Hashoa, den lsraeltag in Neuss 2019 und 2020 und gestaltet die Gedenkfeier zum 09.11. mit. Er ist Projektleiter bei dem Neubau der Synagoge in Neuss sowie der Sanierung des Alexander-Bederov-Zentrums.

Hermann Gröhe ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages, war von 2009 - 2013 Generalsekretär der CDU Deutschlands und von 2013 - 2018 Bundesminister für Gesundheit. Seit 2018 ist er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Veranstaltungsort

digital

Referenten

  • Dr. Felix Klein
    • Hannah Dannel
      • Bert Römgens
        • Moderation: Tim Neumann

          Publikation

          „Jüdisches Leben ist in Neuss präsent“: Neusser Stadtgespräch "Jüdisches Leben in Deutschland"
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          Simone Gerhards

          Simone Gerhards Passfoto

          Leiterin Regionalbüro Rheinland, Politisches Bildungsforum NRW

          Simone.Gerhards@kas.de +49 211 8368056-0 +49 211 8368056-9
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          Monique Ouarzag

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          Sekretärin/Sachbearbeiterin Regionalbüro Rheinland, Politisches Bildungsforum NRW

          Monique.Ouarzag@kas.de +49 211 8368056-0 +49 211 8368056-9
          Neusser Stadtgespräch am 26.05.2021