Publikationen

Andrey Filippov 安德烈 / flickr / CC BY 2.0

Zwischen China und Europa

Perspektivwechsel in der Betrachtung Russlands

Die Weltlage wandelt sind gegenwärtig grundlegend. Staaten, die noch vor wenigen Jahrzehnten Entwicklungsländer waren, gehören zu den Anwärtern um Hegemonialpositionen. Die unipolare Weltordnung ist zusehends einer multipolaren gewichen. Die Russische Föderation ist im Kontext der geopolitischen Transformation ein Staat, der eine der intensivsten Veränderungen erfuhr. Spätestens seit 2014 ist Russland als entscheidender Akteur nach dem Zerfall der Sowjetunion auf geopolitischer Ebene zurückgekehrt. Bei diversen Konflikten, von Zentralasien über den Nahen Osten bis nach Afrika und Lateinamerika, ist Moskau mit militärischer Präsenz und Know-how involviert. Gegenwärtig tritt Russland als Ordnungsmacht im Nahen Osten auf und übt zunehmenden Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent und Südamerika aus. Mit Chinas Aufstieg sowie der problematischen Lage des Westens im Orient und der veränderten Rolle der USA unter Präsident Donald Trump sind die Machtverhältnisse im Begriff, sich gänzlich neu zu konstituieren. Für die EU und die USA stellt sich die Frage, wie sie auf die neue geopolitische Situation reagieren sollten? Was wären mögliche Konsequenzen aus einem chinesisch-russischen Bündnis?

Arktis und Geopolitik

Gemeinsam mit Murman-Schelf führte die Konrad-Adenauer-Stiftung in Murmansk eine Fachtagung zum Einfluss des Klimawandels auf Politik und Wirtschaft durch. Einen Bericht finden Sie unter "Publikationen".

Sächsischer Landtagspräsident wirbt in Moskau für eine Freihandelszone vom Atlantik bis Wladiwostok

Der Präsident des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler, sprach sich in Moskau dafür aus, an der Schaffung einer Freihandelszone vom Atlantik bis Wladiwostok zu arbeiten. Er betonte: Wir sollten historisch begründet und aktuell bedingt wieder stärker zueinanderfinden". Anbei finden Sie seine Rede.

„Russland und Europa: Distanz und Interaktion“: die elektronische Buchversionen auf Russisch

Beiträge russischer und deutscher Historiker zum Verhältnis zwischen Russland und Europa

Die frisch veröffentlichte Aufsatzsammlung ist das Ergebnis einer Konferenz in Berlin zum Thema „Russland und Europa: Historische Wege der Interaktion“ – durchgeführt von der Konrad Adenauer Stiftung in Russland im Oktober 2018 mit Unterstützung von Prof. Christoph Böhr und Dr. Tatjana Nekrassowa.

Der russische Präsident Vladimir Putin trifft sich mit seiner Regierung in Moskau.

Verfassungsänderungen in Russland

Ein Hintergrundbericht zu den Ereignissen vom 15.01.2020

In seiner Rede zur Lage der Nation stellte der russische Präsident Wladimir Putin Verfassungsänderungen in Aussicht. Vor dem Hintergrund anstehender Parlamentswahlen im Jahr 2021 und der Präsidentschaftswahlen 2024 geht es darum, rechtzeitig für einen sukzessiven Ausbau des Stabilitätsniveaus in Russland Sorge zu tragen. Die angekündigten Verfassungsänderungen gehen mit der Neubildung der Regierung der Russischen Föderation einher.

Ausgewählte Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts

Die Übersetzung ausgewählter Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts auf Russisch wurde im Rahmen der Eröffnung des 16. Richterdialogs in Sankt Petersburg öffentlich vorgestellt.

Die Rechtslage nichtkommerzieller Organisationen nach deutschem und russischem Recht

Die Studie "Die Rechtslage nichtkommerzieller Organisationen nach deutschem und russischem Recht" ist das Ergebnis eines öffentlichen Dialogs über die NKO-Gesetzgebung in Russland und Deutschland. Die Konrad-Adenauer-Stiftung führte diesen Dialog im Rahmen von Fachkonferenzen in Zusammenarbeit mit dem Rat zur Entwicklung von Zivilgesellschaft und Menschenrechten beim Präsidenten der Russischen Föderation durch.

Essays zum Thema „Das europäische Sicherheitssystem: Möglichkeiten und Wege zur Krisenüberwindung“

Im Wintersemester 2018 führte die KAS-Moskau den Essaywettbewerb zum Thema „Das europäische Sicherheitssystem: Möglichkeiten und Wege zur Krisenüberwindung“ durch, in dessen Rahmen junge deutsche Sicherheitsexperten einen wissenschaftlichen Artikel verfassen sollten.

Umgang mit Vergangenheit - Aufarbeitung in Deutschland seiner beiden Diktaturen

Das Thema des Umgangs mit der Geschichte, der Erinnerungskultur und der Aufarbeitung einer schwierigen und traumatischen Vergangenheit ist für alle Länder, die eine Diktatur erlebt haben, wichtig. Deutschland hat es sich zu einer seiner wichtigsten staatlichen und gesellschaftlichen Aufgabe gemacht, die Ursachen für das Entstehen von Diktaturen zu erforschen und über seine eigenen Erfahrungen zu sprechen, um Wiederholungen entgegen zu wirken.

Das Spiel beginnt, der Ball rollt

Heute beginnt mit dem Eröffnungsspiel Russland gegen Saudi-Arabien die 21. Fußballweltmeisterschaft. Sie wird in elf Städten in Russland ausgetragen, von Kaliningrad bis Jekaterinburg. Dazwischen liegen gut 3.000 km, die beiden Orte trennen drei Zeitzonen.