Publikationen

"Einiges Russland" versus zersplitterte Opposition

Russische Regionalwahlen am 8. September 2013

Am 8. September 2013 finden in Russland Regionalwahlen statt: Zehn Gouverneure, sechzehn Regional- und viele Kommunalparlamente werden gewählt. Darüber hinaus stehen zahlreiche Bürgermeisterwahlen an. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stadt Moskau. Hier zeigten die Ereignisse rund um die Präsidentschaftswahlen von 2012 in besonderer Weise, dass Putin an Popularität eingebüßt hat. Weniger als die Hälfte der Moskauer Bevölkerung hatte für die Wiederwahl Putins gestimmt.

„Das Investitionsklima wird geschädigt“

Moskauer Auslandsbüroleiter zu den Auswirkungen der Razzien gegen NGOs in Russland

Nach der Razzia im KAS-Büro in St. Petersburg stellt der KAS-Auslandsbüroleiter in Moskau im Interview mit den "Tagesthemen" negative Auswirkungen auf die Arbeit der KAS und der Wirtschaft fest.

Die Eurasische Union – eine eurasische EU?

In ihrem Länderbericht analysieren die Autoren die Zukunftsperspektiven der Eurasischen Union, deren Gründung 2011 vom damaligen Regierungschef Vladimir Putin angekündigt wurde, und für das Jahr 2015 geplant ist. Nicolas Sölter und Clemens Günther absolvierten 2013 ein Praktikum im Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Moskau.

Russische Parteienprogramme

Ein Vergleich

Die europäisch-russischen Wirtschaftskontakte gelten als vielversprechend mit Potentialen für weiteres Wachstum. Die EU ist der größte Handelspartner der Russischen Föderation. Der WTO-Beitritt Russlands 2012 wird als ein weiterer Schritt der Annäherung verstanden. Auch die allgemeine Wahrnehmung der EU durch die russische Bevölkerung ist Umfragen zufolge überwiegend positiv. Diesem positiven Bild stehen aber eher kritische bis hin zu offen ablehnend formulierte Positionen in der russischen Parteienpolitik im Hinblick auf die Beziehungen zur EU gegenüber.

Aktuelle Mitteilung der KAS-Pressestelle zu den Vorgängen in Russland

Die russische Staatsanwaltschaft hat heute unserem Büro in St. Petersburg telefonisch mitgeteilt, dass die Überprüfungen gegenüber dem KAS-Büro in St. Petersburg eingestellt worden seien. Gleichzeitig haben wir die am Dienstag beschlagnahmten Computer zurückerhalten.

70 Jahre nach Stalingrad

Russen und Deutsche in der Epoche der Katastrophen

Der englische Historiker Eric Hobsbawn bezeichnete das vergangene Jahrhundert einst als eine „Epoche der Extreme“ und bezog sich dabei auf die Jahre 1914 bis 1991. In diese Zeit fielen zwei Weltkriege, wie sie die Menschheit nie zuvor erlebt hat, totalitäre Regime und deren Scheitern, Verführung und Untergang, Stacheldraht, Leiden und Hoffnungen von Millionen Menschen - „einfacher Menschen“, wie die Historiker und Publizisten sie zu Unrecht nennen.

Sechs Monate nach Putins Amtsantritt

Eine Zwischenbilanz

Sechs Monate sind seit dem erneuten Amtsantritt von Vladimir Putin vergangen. Die zuvor angekündigte Öffnungdes politischen Systems in Russland blieb jedoch nach der Wahl aus. Auch die Beziehungen zum Westen sind in den vergangenen Monaten abgekühlt. Gerade in dieser Phase sollte Deutschland den Dialog mit Russland intensivieren, um die deutsch-russische Zusammenarbeit anhand konkreter Projekte und gemeinsamer Vorhaben voranzutreiben. Nur so kann Deutschland Ansprechpartner Russlands im Modernisierungsprozess bleiben.

Energiepolitische Perspektiven und Herausforderungen Estlands

Interview mit Juhan Parts, Minister für Wirtschaft und Kommunikation Estlands

Im Interview wird Stellung genommen zur Herausforderungen des zukünftigen Energiebedarfs Estlands. Aufgrund seiner geografischen Randlage steht das EU-Mitglied vor besonderen Fragen bei der Diversifizierung seiner Energiebedarfe.

Dokumentation zum III. EU-Russland-Dialog

Teilnehmer des III. EU-Russland-Dialogs nehmen Stellung zu den aktuellen Beziehungen zwischen Europäischer Union und Russischer Föderation, zu den politischen Herausforderungen in Russland sowie in der Europäischen Union und nehmen auch Bezug auf das Potential der Zusammenarbeit.

Das Bild der Europäischen Union in russischen Medien

Russische Perspektive auf die Europäische Union

Diese englischsprachige Abhandlung befasst sich mit der Wahrnehmung der Europäischen Union (EU) in russischen Medien während der zwei aufeinander folgenden Wahlen 2011 bzw. 2012. Es geht um die Relevanz der EU in russischen Medien sowie das Interesse der Leser an solchen Nachrichten. Anna Dekalchuck von der Staatlichen Universität St. Petersburg und Thomas Schneider von der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. vermitteln einen Einblick in die Wahrnehmung der EU durch russische Medien.