Publikationen

70 Jahre nach Stalingrad

Russen und Deutsche in der Epoche der Katastrophen

Der englische Historiker Eric Hobsbawn bezeichnete das vergangene Jahrhundert einst als eine „Epoche der Extreme“ und bezog sich dabei auf die Jahre 1914 bis 1991. In diese Zeit fielen zwei Weltkriege, wie sie die Menschheit nie zuvor erlebt hat, totalitäre Regime und deren Scheitern, Verführung und Untergang, Stacheldraht, Leiden und Hoffnungen von Millionen Menschen - „einfacher Menschen“, wie die Historiker und Publizisten sie zu Unrecht nennen.

Sechs Monate nach Putins Amtsantritt

Eine Zwischenbilanz

Sechs Monate sind seit dem erneuten Amtsantritt von Vladimir Putin vergangen. Die zuvor angekündigte Öffnungdes politischen Systems in Russland blieb jedoch nach der Wahl aus. Auch die Beziehungen zum Westen sind in den vergangenen Monaten abgekühlt. Gerade in dieser Phase sollte Deutschland den Dialog mit Russland intensivieren, um die deutsch-russische Zusammenarbeit anhand konkreter Projekte und gemeinsamer Vorhaben voranzutreiben. Nur so kann Deutschland Ansprechpartner Russlands im Modernisierungsprozess bleiben.

Energiepolitische Perspektiven und Herausforderungen Estlands

Interview mit Juhan Parts, Minister für Wirtschaft und Kommunikation Estlands

Im Interview wird Stellung genommen zur Herausforderungen des zukünftigen Energiebedarfs Estlands. Aufgrund seiner geografischen Randlage steht das EU-Mitglied vor besonderen Fragen bei der Diversifizierung seiner Energiebedarfe.

Dokumentation zum III. EU-Russland-Dialog

Teilnehmer des III. EU-Russland-Dialogs nehmen Stellung zu den aktuellen Beziehungen zwischen Europäischer Union und Russischer Föderation, zu den politischen Herausforderungen in Russland sowie in der Europäischen Union und nehmen auch Bezug auf das Potential der Zusammenarbeit.

Das Bild der Europäischen Union in russischen Medien

Russische Perspektive auf die Europäische Union

Diese englischsprachige Abhandlung befasst sich mit der Wahrnehmung der Europäischen Union (EU) in russischen Medien während der zwei aufeinander folgenden Wahlen 2011 bzw. 2012. Es geht um die Relevanz der EU in russischen Medien sowie das Interesse der Leser an solchen Nachrichten. Anna Dekalchuck von der Staatlichen Universität St. Petersburg und Thomas Schneider von der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. vermitteln einen Einblick in die Wahrnehmung der EU durch russische Medien.

Präsidentschaftswahlen in Russland

Ergebnisse und Bewertung

Nach vier Jahren als Regierungschefwird Wladimir Putin als Präsident inden Kreml zurückkehren. Er konntesich bei den Wahlen am Sonntag bereitsim ersten Wahlgang gegen seineKontrahenten durchsetzen. NachAuszählung fast aller Stimmen erreichtePutin 63,7 Prozent Zustimmung. Lesen Sie hier unseren Wahlbericht.

Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg

Diplomat und Widerstandskämpfer

Der deutsch-russische Sammelband ist dem Leben und Wirken von Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg gewidmet. Die Veröffentlichung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Konferenz der Rudomino Bibliothek für ausländische Literatur, der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Moskau sowie des politischen Archivs des Auswärtigen Amtes und des Auslandbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Moskau. Anlass der Konferenz war der 70. Jahrestag der Unterzeichnung des Hitler-Stalin Paktes. Im Vorfeld hatte die Rudomino Bibliothek verschollene Teile des privaten Nachlasses Schulenburgs erschlossen.

Parlamentswahlen in Russland

Ergebnisse und Bewertung

Russland hat am 04. Dezember 2011 einneues Parlament gewählt. Die regierendePartei Einiges Russland hat deutlichStimmen verloren, erreicht dennochknapp die absolute Mehrheit.

Russische Parlamentswahlen 2011

Parteien und Wählerschaft im Vorfeld des Wahlkampfes

Was bieten die Parteien in ihren Programmen der russischen Bevölkerung?Welche Kandidaten sollen die Interessen der Bevölkerung vertreten? Und wie sieht die russische Bevölkerung den kommenden Wahlen entgegen? Imnachfolgenden Text wird es versucht, Antworten auf diese Fragen zu geben.

Russlands Außenpolitik im Nahen Osten und Nordafrika am Beispiel der Libyenkrise

Das Verhalten der russischen Führung imUmfeld der Libyenintervention scheint uneinheitlich.Eine Analyse der Leitlinienrussischer Außenpolitik und der Interessendes Landes kann Klärung verschaffen.