Gespräch

Das Vermächtnis von Emilie und Oskar Schindler

Zivilcourage und Menschlichkeit im Ausnahmezustand

Gespräch an Freier Waldorfschule Leipzig

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1999 wurden auf einem Dachboden in Hildesheim Briefe und Dokumente gefunden. Diese Papiere gewähren uns einen Einblick in die dramatischen Ereignisse aus der Zeit des 2. Weltkrieges und des Lebens des Ehepaars Emilie und Oskar Schindler. Die Briefe und Dokumente belegen, dass die Schindlers damals bewusst ihr Leben für die Rettung der jüdischen Bevölkerung aufs Spiel setzten. Zwei Menschen, die im Ausnahmezustand ihre Integrität bewahrten und Menschen halfen, in Zeiten, in denen viele Schutz suchten und nur Wenige diesen bieten wollten oder konnten. Heute gelten beide als ein herausragendes Beispiel für Zivilcourage und Menschlichkeit, die wir in jener Form in der Gegenwart in gewissen Momenten vermissen mögen.

Die Biografin und enge Vertraute der Schindlers, Erika Rosenberg, selbst Tochter jüdischer Eltern, die vor den Nationalsozialisten nach Argentinien flohen, zeichnet sich durch ein ereignisreiches Leben aus. Wir freuen uns sehr mit Erika Rosenberg ins Gespräch zu kommen und möchten uns unter anderem dabei folgenden Fragen widmen: Was macht das „Menschlichkeit“ heute sowie damals aus? Unterliegt das gesellschaftliche Verständnis für Zivilcourage einem Wandel? Wo fängt die Menschlichkeit überhaupt an und wo hört sie auf?

 

 

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Veranstaltungsort

Freie Waldorfschule Leipzig
Berthastraße 15,
04357 Leipzig
Deutschland

Referenten

  • Erika Rosenberg
    • Schriftstellerin und Biografin von Oskar und Emilie Schindler
Kontakt

Ulrike Büchel

Ulrike Büchel bild

Referentin Politisches Bildungsforum Sachsen

ulrike.buechel@kas.de +49 351 56344616 +49 351 563446-10
Landessignet Sachsen