Vortrag

Die DDR, die Juden und Israel

Walter Ulbricht und der Nahostkonflikt

Kooperationsveranstaltung mit der BStU-Außenstelle Leipzig

Details

Jahrzehntelang verbreitete der SED-Staat die gleiche Botschaft: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Antisemitismus in Deutschland! Neue Dokumente aus ostdeutschen, israelischen und amerikanischen Archiven belegen das Gegenteil: Die DDR weigerte sich, Wiedergutmachung zu leisten und rüstete gleichzeitig unter dem Deckmantel absoluter Geheimhaltung die radikalsten Feinde Israels mit modernem Kriegsgerät aus. Wieso setzte die SED auf arabische Staatsterroristen, vertuschte den Antisemitismus in der DDR und zeigte den Juden und dem jüdischen Staat die kalte Schulter? Diese Fragen zu einem der heikelsten Kapitel der DDR Geschichte sollen in dieser Veranstaltung thematisiert werden.

Sie sind herzlich eingeladen.

Der Journalist und Historiker Dr. Stefan Meining studierte Geschichte und Wirtschaftwissenschaften und promovierte im Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München bei Professor Michael Wolffsohn. Meinings Dissertation erschien 2002 unter dem Titel

"Kommunistische Judenpolitik. Israel, die DDR und die Juden" in der Reihe "Diktatur und Widerstand" im LIT-Verlag. Als Journalist und Historiker setzte sich Meining wiederholt mit Fragen des Extremismus und Antisemitismus in Deutschland auseinander.

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Veranstaltungsort

BStU-Außenstelle Leipzig, Dittrichring 24 ("Runde Ecke")

Referenten

  • Dr. Stefan Meining
    • München