Diskussion

Guter Wille allein genügt nicht

Workshop für ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingskrise

Konflikte in der Flüchtlingshilfe: Prävention und hilfreiche Haltungen für Ehrenamtliche

Details

In den letzten beiden Jahren führte die Flüchtlingskrise die

vielen ehrenamtlichen Helfer an den Rand der Belastungsgrenze.

Ehrenamtliche nutzen ihre Freizeit, um anderen

Menschen zu helfen. Aber erfahren leider selber wenig

Unterstützung.

Dabei stehen freiwillige Helfer oft vor unlösbaren Problemen.

Das führt nicht zuletzt an die psychischen und

physischen Belastungen für die Helfenden selbst. Welche

besonderen Herausforderungen entstehen durch die

Traumatisierung von Flüchtlingen? In Flüchtlingsheimen

kommt es aufgrund von Überbelegungen und den mangelnden

Rückzugsmöglichkeiten oft zu Konflikten. Wie werden

Konflikte gelöst und wie wird mediativ gearbeitet?

Wir wollen gemeinsam Vorschläge für Lösungen erarbeiten

und dabei den Helfern ein Fundament zur Verfügung

stellen, worauf sie aufbauen können. Dabei möchte man

die Vernetzung von Ehrenamtlichen und Behörden

verbessern, um schnell zu helfen und zu unterstützen.

Es sollen beratende Stellen eingerichtet werden, um im

Belastungsfall unterstützend an der Seite zu stehen. Zudem

soll ein Umfeld ermöglicht werden, in dem sich die Helfer

untereinander sowie mit Profis austauschen können und

gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Referent: Dipl. Psych. Clemens Metzmacher, Praxis für systematische Supervision, interkulturelle Beratung und Supervision

Moderation: Kristina Pavlovic, Institutsleitung des Goethe-Instituts Dresden

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Veranstaltungsort

Goethe-Institut Dresden, Königsbrücker Str. 84, 01099 Dresden

Referenten

  • Dipl. Psych. Clemens Metzmacher
    • Praxis für systematische Supervision
      • interkulturelle Beratung und Supervision
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