Gespräch

Kriegsende 1945: Eroberung, Besetzung, Kapitulation, Befreiung

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr.

Details

GEWALT SCHREIBT GESCHICHTE. ABER WELCHE?

KRIEGE, KATASTROPHEN UND REVOLUTIONEN MARKIEREN DIE WICHTIGSTEN DATEN DER GESCHICHTE.

Sie beenden, unterbrechen oder starten persönliche Biographien neu. Geht ein politisches System zugrunde oder liegt das eigene Elternhaus

in Trümmern, wird erschüttert, wie Menschen sich selbst und die Welt begreifen.

PRÄGT GEWALT UNSERE ERINNERUNG?

Häufig bestimmt die Macht der Bilder und Symbole, wie wir uns erinnern. Wer die Bilder deutet, besitzt Macht über die Erinnerung und

letztlich über das öffentliche Gedenken. Wie wir uns erinnern, entscheidet darüber, wie wir die Zukunft sehen. Eine Gesellschaft muss also verstehen, wie Erinnerungsmuster von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Wie prägen individuelle Erlebnisse die Erinnerung? Wie wurde Gewalt benutzt, um historische Erinnerungen zu beeinflussen? Welche Erinnerungskultur

pflegen wir in unserer Gesellschaft?

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Dresden und die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. betrachten in der Reihe „Gewalt und die Macht

der Erinnerung“, wie wir uns historischen Daten nähern.

DIE NIEDERWERFUNG DES NS-REGIMES UND DIE BESETZUNG DEUTSCHLANDS 1944/45 MARKIEREN EINEN DER TIEFSTEN HISTORISCHEN EINSCHNITTE ÜBERHAUPT.

Kaum ein Epochenwechsel sah jemals soviel Blutvergießen, Elend und Zerstörung. Die infernalische Endphase des Zweiten Weltkrieges in Europa

kostete mehr Opfer als die Jahre seit Beginn des Konflikts 1939.

.. Wie war es möglich, dass Hitler seinen Weltanschauungskrieg bis „fünf nach zwölf“ fortführen konnte?

·· Welche Strukturen und Einstellungen in Staat, Wehrmacht und Partei leisteten dieser beispiellosen Selbstzerstörung Vorschub?

·· Welche Verhaltensmuster zeigten sich bei Soldaten und Zivilisten?

Die überlebenden Opfer des deutschen Furors, so Primo Levi, kehrten in eine Welt von Zerstörung und Tod zurück. An sich müsste man von

zweierlei Kriegsenden sprechen, denn für die Menschen hing viel davon ab, ob sie von den Truppen der Westalliierten oder der Roten Armee

überrollt wurden. Der Vortrag versucht, aus deutscher Perspektive dieses Panorama von Eroberung, Besetzung, Kapitulation und Befreiung zu skizzieren.

WIR LADEN SIE HERZLICH EIN.

KLAUS-DIETMAR HENKE

Geboren 1947, lehrte bis 2012 Zeitgeschichte in Dresden. Derzeit ist er Sprecher der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung

der Geschichte des Bundesnachrichtendiensts (BND). Er hat zahlreiche Publikationen zur NS- und Nachkriegszeit vorgelegt, u.a. 1995 sein

Hauptwerk zum Untergang des Dritten Reiches und der amerikanischen Besetzung Deutschlands 1944/45.

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Veranstaltungsort

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2,
Dresden
Deutschland
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  • Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke
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    Dr. Joachim Klose

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    Landesbeauftragter für Sachsen und Leiter des Politischen Bildungsforums Sachsen

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