Vortrag

Phänomen PEGIDA

Im Rahmen der Reihe "Schule im Dialog mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft"

Details

Seit Oktober letzten Jahres gehen in Dresden und anderen deutschen Städten Menschen allwöchentlich unter dem Namen PEGIDA auf die Straße. Die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ sprechen sich u.a. für eine strengere Auslegung des Asylrechts aus, fordern eine „Pflicht zur Integration“ von Menschen mit Migrationshintergrund und wünschen sich mehr direktdemokratische Elemente im politischen Prozess. Das Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner J. Patzelt setzten sich bereits frühzeitig mit den Thesen der PEGIDA-Bewegung auseinander. Die Themenreihen „PEGIDA ausbuchstabieren“ und „PEGIDA hinterfragen“

analysierten die Hintergründe der Schlagworte, hinter die sich die Demonstranten stellen und beleuchtete die Kernbegriffe und Forderungen der Proteste. Etwa 2000 BürgerInnen nahmen an den Diskussionsveranstaltungen teil. Ziel war und ist es, eine sachliche Diskussion und gegenseitiges Zuhören zu ermöglichen. Mittlerweile ist es deutlich ruhiger um PEGIDA geworden, doch hat sich das Phänomen damit nicht erledigt. Welche Lehren gilt es gesellschaftlich aus der Debatte zu ziehen?

Prof. Dr. Werner J. Patzelt (Jg. 1953) studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an den Universitäten München, Straßburg und Ann Arbor/Michigan. Anschließend arbeitete und promovierte (summa cum laude) er zunächst an der Hochschule in Passau. Nach seiner Habilitation 1990 hatte Patzelt zunächst eine Gastprofessur in Salzburg inne, bevor er dem Ruf an die TU Dresden folgt, wo er das Institut für Politikwissenschaft gründete. Seit 1992 ist Patzelt hier Lehrstuhlinhaber für Politische Systeme und Systemvergleich.

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Veranstaltungsort

Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau
Lassallestr. 1,
08058 Zwickau
Deutschland
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Referenten

  • Prof. Dr. Werner J. Patzelt
    • Politikwissenschaftler
      • TU Dresden
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        Dr

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