Diskussion

Zwischen Teilnahme und Ausgrenzung

Jüdischsein im heutigen Deutschland

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Jüdische Reihe Canva/Chameleonseye über Getty Images
Jüdische Reihe

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1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, das bedeutet eine traditionsreiche, vielfältige Geschichte. Jüdinnen und Juden haben bedeutende Beiträge zur Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Politik in unserem Land geleistet. Gleichzeitig gab es aber auch die dunklen Kapitel von Judenverfolgung und Shoa. Das Gebäude der Dresdner Synagoge und die jüdischen Friedhöfe sind den meisten bekannt.

Ob im Kontext von Gottesdiensten oder im Alltagsleben: In der jüdischen Kultur spielt die Musik, als ein Ausdruck jüdischer Identität, eine große Rolle. Insbesondere Klezmer-Musik erfreut sich dabei weltweiter Bekanntheit und hat eine große Fangemeinde. Aber wie wird der jüdische Glaube heute gelebt? Wie werden die Feste gefeiert? Wie sichtbar ist die jüdische Kultur und wo gibt es gesellschaftliche Spannungsfelder? Warum taucht der Antisemitismus wieder auf?

Die Veranstaltungsreihe findet zeitlich zwischen dem Laubhüttenfest und Chanukka statt. Gefeiert wird natürlich gemeinsam, in Gemeinschaft. In den jüdischen Gemeinden in Deutschland kommen dazu Menschen unterschiedlichster Nationalitäten zusammen, von Israel oder der ehemaligen Sowjetunion bis in die USA. Was bedeutet es für den Einzelnen, mit verschiedenen kulturellen Identitäten aufzuwachsen?

Le‘chaim! Auf das Leben!


 

Weitere Termine

30.11.2021 Acht Tage, acht Kerzen - Das jüdische Lichterfest Chanukka

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Veranstaltungsort

Im Haus an der Kreuzkirche
An der Kreuzkirche 6,
01067 Dresden
Deutschland
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Anfahrt

Referenten

  • Dr. Michael Borchard
    • Leiter der Abteilung Zeitgeschichte und ehem. Leiter des Auslandsbüros Israel
    • Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
  • Dr. Caroline Förster
    • Dresdner Geschichtsverein
  • Esther Jonas-Märtin
    • Rabbinerin und Gründerin des jüdischen Lehrhauses Beth Etz Chaim in Leipzig
Kontakt

Johanna Hohaus

johanna.hohaus@kas.de
Wappen Sachsen für Nachweis