Veranstaltungen

Webinar

Weltordnung von jenseits des Wassers – Die USA als unwilliger Stabilitätsgarant

Eine kleine Geschichte des 20. Jahrhunderts
Webinar-Reihe zur jüngeren deutschen Geschichte

Gespräch

„Der Wahrheit ins Auge sehen“

75 Jahre Frieden und ihre Bedeutung für unsere Zukunft
Veranstaltung im Rahmen des Gedenkens an die Befreiung Deutschlands von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am 8. Mai 1945.

Webinar

Unsere EuropaTalks 04 - zu Solidarität in Corona-Zeiten

#WewantEU
Anlässlich der Europawoche kommt die Stiftung auf ihren verschiedenen Social Media Kanälen mit den verschiedensten Referenten ins Gespräch. Schauen Sie vorbei!

Gespräch

Verlust des Wahren, Schönen und Guten?

Zum Wissenschaftlichen Atheismus und seinen Folgen
12. Belter Dialoge

Vortrag

China und die Zukunft der Weltordnung

Im Rahmen der Reihe Seidenstraße 2.0
Wie ein Jahrhundertprojekt in die Zukunft führen soll

Vortrag

Leute machen Kleider

Textilien zwischen Heimat, Luxus und Politik
Heimat im Wandel? Tradition und Fortschritt im Sächsischen Jahr der Industriekultur 2020

Gespräch

Was von der DDR übrig blieb

Eine nicht-nur-kulinarische Zeitreise
Im Rahmen der Reihe: Die Künste und das Künstliche – Zu Wahrnehmung und Ausdruck nach 30 gesamtdeutschen Jahren

Vortrag

China: Rivale oder Partner für Deutschland?

Im Rahmen der Reihe Seidenstraße 2.0
Wie ein Jahrhundertprojekt in die Zukunft führen soll

Vortrag

Macht Macht Macht?

Im Rahmen der Themenreihe MACHT nehmen Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und Bischof Heinrich Timmerevers Platz auf dem Sachsensofa!

Vortrag

Macht und Politik

Im Rahmen der Themenreihe MACHT

Veranstaltungsberichte

Staatsgelenkte Wirtschaft ist ein Irrweg

Stellvertretender Geschäftsführer des ifo-Institutes über die DDR-Wirtschaft
Der DAX auf Zick-Zack-Kurs, Bankenpleiten, stillstehende Bänder in der Automobilbranche, Rezessionsangst: Die Forderungen nach einem stärkeren Eingreifen des Staates, um diese Krise zu bewältigen, werden immer lauter. Mit Hinweis auf die DDR-Wirtschaftspolitik, warnte der stellvertretender Geschäftsführer des ifo-Institutes,Dr. Joachim Ragnitz, vor einer durch staatliche Interventionen dominierten Wirtschaftsordnung. Preis- und Lohnfestsetzungen oder gar Verstaatlichungen von Schlüsselindustrien seien „ein Irrweg“. Ragnitz weiter: „Die Marktwirtschaft braucht einen Ordnungsrahmen, der die Spielregeln festsetzt, nicht aber Vorgaben für individuelles Verhalten.“

Veranstaltungsberichte

Machtsichernde Mythen

Wie schmeckte die DDR?
Politische Mythen spielten in der DDR eine nicht zu überschätzende Rolle, stabilisierten sie doch zunächst das Regime durch eine Begründungs- und Sinngebungsfunktion, ehe sie zu seiner Auflösung und Zerstörung beitrugen. Der Historiker Prof. Dr. Wolfgang Schuller machte mittels sorgfältig ausgewählter Begriffe des damals alltäglichen Sprachgebrauchs deutlich, wie die SED diese oftmals ikonisch und rituell vermittelten Mythen für ihre Interessen einsetzte. Er sagte: „Mit ihnen versuchte die SED ihre Herrschaft zu errichten, zu legitimieren und mit einem mythischen Hauch zu umgeben, der sie möglichst unangreifbar machen sollte.“

Veranstaltungsberichte

„Als zu sagen war, wofür man ist, zerfiel die DDR-Opposition.“

Arnold Vaatz und Werner Schulz über die Opposition in der DDR
Die Opposition ist ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie. Sie kontrolliert die Regierenden, bietet Alternativen an und warnt vor Fehlentwicklungen. All das wäre in der DDR dringend nötig gewesen. Doch so wenig die DDR eine Demokratie war, so wenig war eine Opposition im politischen System vorgesehen. Wie sich Widerspruch und Unzufriedenheit schließlich dennoch institutionalisierten und wie es mit dieser Opposition nach der Wiedervereinigung weiterging, damit hat sich die vierte Veranstaltung der Ringvorlesung „Wie schmeckte die DDR?“ in Dresden beschäftigt. Als Zeitzeugen sprachen Arnold Vaatz MdB, stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und Werner Schulz, Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Veranstaltungsberichte

Utopisten, Händler und Moralisten

Überlebensstrategien in der DDR
Utopisten, Händler und Moralisten - für den DDR-Oppositionellen Dr. Ehrhart Neubert waren sie die Vertreter unterschiedlicher Überlebensstrategien in der DDR. Auch die zweite von insgesamt 16 Veranstaltungen der Ringvorlesung „Wie schmeckte die DDR“ setzte sich mit dem Phänomen der „doppelten Erinnerung an das Leben in der DDR“ auseinander: Relativierung auf der einen Seite und Dämonisierung auf der anderen.

Veranstaltungsberichte

Warum sind wir, wie wir sind? Zur kulturellen Prägung durch den Sozialraum DDR

Ringvorlesung: Wie schmeckte die DDR?
Verklärung und Verachtung der DDR sind für den Psychoanalytiker Prof. Dr. Hans-Joachim Maaz Abwehrformen gegen eine differenzierte und kritische Bewertung des eigenen Versagens oder der persönlichen Erfolge, die im vereinten Deutschland wenig gelten.

Veranstaltungsberichte

Tillich warnt vor Verharmlosung der DDR-Diktatur

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat anlässlich der Eröffnungsveranstaltung der Ringvorlesung „Wie schmeckte die DDR“ vor einer Verharmlosung der DDR-Diktatur gewarnt. In der Semperoper sagte er vor über 1.400 Zuhörern: „Die Kuscheldiktatur hat es nie gegeben.“

Veranstaltungsberichte

Stanislaw Tillich spricht zu „Anspruch auf Bildung!?“

von Erik Höhne

Zum Thema „Anspruch auf Bildung!?“ sprachen der Ministerpräsident Sachsens Stanislaw Tillich, Kultusminister Dr. Roland Wöller und der Präsident der Humboldt-Universität Berlins Prof. Dr. Christoph Markschies auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung am Mittwoch, den 2. Juli 2008, im Stadtmuseum Dresden vor mehr als 250 Gästen.