Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Präsidentschaftswahlen in Senegal 2007

Erste Tendenzen: Wade liegt vorn, gefolgt von Ousmane Tanor Dieng und Idrissa Seck, die „Barone“ weit abgeschlagen

Das Mandat des senegalesischen Präsidenten Abdoulaye Wade ist am 25. Februar 2007 zu Ende gegangen, und derzeit sieht es so aus, als wäre seine Wiederwahl gesichert. Die trotz zahlreicher technischer Schwierigkeiten sehr hohe Wahlbeteiligung zeigt, dass die Senegalesen ein großes Interesse an der Wahl des Staatspräsidenten haben und überzeugt ihre demokratischen Rechte wahrnehmen. Zur Wahl für die nächste Legislaturperiode von 5 Jahren standen 15 Kandidaten.

Senegal: Menschenrechte und Demokratieförderung

Das Land vor den Wahlen

Seit zwei Jahren liegt ein Hauptaugenmerk der KAS-Arbeit auf der Region Casamance, wo seit 25 Jahren ein Konflikt schwelt. Die KAS hat sich mit ihren Schulungen der Gouverneure, des Verteidigungs- und des Innenministeriums vor Ort zum Ziel gesetzt, aktiv an der Friedensförderung in der Casamance beizutragen. Ein Bericht über die Arbeit der KAS im Senegal.

Aminata Sow Fall, la femme et les lettres

Femme de lettres sénégalaise de dimension internationale

Aminata Sow Fall est écrivain, c’est en tant qu’auteur de ses romans devenus très connus en Afrique et dans le monde qu’elle a acquis sa célébrité, cependant, c’est en tant que promoteur de la lecture qu’elle est peut-être moins connue, mais plus déterminante pour l’avenir de la lecture et du livre en Afrique. Cet article suit l'itinéraire de la femme de lettres de dimension internationale qui a réussi à non seulement écrire des chef d'oeuvres, mais à ancrer l'amour de la lecture, culture et de l'engagement responsable pour la société dans des générations de jeunes Sénégalais.

Regierung Senegals gerät nach Schiffskatastrophe ins Wanken

Rücktritt zweier Minister, Präsident kündigt harte Sanktionen an

Drei Tage nach der schwersten Schiffskatastrophe Senegals traten der Transport- und der Verteidigungsminister zurück, ihre Ressorts waren unmittelbar für die Ursachen des Unglücks verantwortlich. In einer beispiellos ungeschminkten Ansprache an die senegalesische Nation am 1. Oktober versprach Staatspräsident Abdoulaye Wade genaue Untersuchungen der Ursachen der Katastrophe und kündigte exemplarische Sanktionen für die Verantwortlichen auf allen Ebenen an. Wade prangerte in seiner Ansprache vor allem die Unsitten der senegalesischen Gesellschaft an, deren Zusammenspiel zu dem Drama geführt haben: Nachlässigkeit, mangelndes Verantwortungsgefühl, Gleichgültigkeit und rücksichtsloses Profitdenken. Diese Unsitten seien in allen Gesellschafts- und Berufsklassen zu finden. Wade rief die gesamte Nation zum Umdenken auf und sagte, nur durch eine grundlegende Veränderung der Einstellungen und Handlungsweisen könnten in Zukunft ähnliche Katastrophen verhindert werden.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.