Publikationen

"Teilabzug der französischen Truppen birgt eine große Gefahr"

Mali-Expertin Andrea Kolb zur Lage in Mali ein Jahr nach der französischen Intervention

Vor einem Jahr begann die französische Militärintervention in Mali. Derzeit sind 2.500 französische Soldaten in dem westafrikanischen Land stationiert. Doch Frankreich will seine Truppenstärke auf 1.000 Mann reduzieren. Zur Nachhaltigkeit des militärischen Engagements und dem Nutzen für die malische Bevölkerung sprach Andrea Kolb, Auslandsbüroleiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung für Senegal und Mali im Interview mit BR2.

Paix en Casamance. Ma responsabilité dans sa construction.

Afrique citoyenne 28

La bande dessinée pédagogique Afrique Citoyenne met en scène une famille, une région déchirées par le conflit et la rebelleion. Les frères ennemis, l'un rebelle, l'autre, soldat de l'Armée nationale, vont-ils se réconcilier?

Sénégal: Remaniement ministériel

Le deuxième gouvernement de Macky Sall

Aminata Touré, ministre de la justice, a été nommée Premier ministre du Sénégal après le limogeage du banquier Abdoul Mbaye ce dimanche 1er septembre. Elle devient la deuxième femme chef du gouvernement. Rendue publique dès lundi, la nouvelle équipe de 32 membres du président Macky Sall a été bien accueillie à l'exception de Me Sidiki Kaba, avocat et grand défenseur des droits humains. Le nouveau garde des sceaux est déjà impliqué dans des dossiers délicats de la justice sénégalaise.

Ibrahim Boubacar Keita und die malische Rekonstruktion

Auf Malis Präsident warten enorme Herausforderungen

Das Ergebnis der malischen Stichwahl ist deutlich: mit einem Erdrutschsieg wurde Ibrahim Boubacar Keita, genannt „IBK“, zum fünften malischen Präsidenten gewählt. Keita steht enormen Herausforderungen gegenüber – und er benötigt die Unterstützung und Mitarbeit alle politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akteure, um sie zu meistern.

Für Frieden und Demokratie?

Präsidentschaftswahlen in Mali

Fast 52 Prozent der wahlberechtigten Malier gaben bei den Präsidentschaftswahlen ihre Stimme ab – das ist ein Rekordwert für Mali und gleichzeitig Ausdruck des Willens der malischen Bevölkerung, so schnell wie möglich zu einer konstitutionellen Ordnung, zu Frieden und Demokratie zurück zu finden.

Goldrausch

Kedougou - eine Region Senegals im Goldrausch

Anfang März 2013 kam es in Kedougou, der südöstlichen Region Senegals, zu Konflikten um die Rechte an einem Goldgebiet zwischen Goldschürfern aus Mali und Burkina Faso. Bereits 2008 war es in Kedougou zu Unruhen mit Todesopfern gekommen, als eine Schüler und Studentendemonstration eskalierte. Kedougou ist das zentrale Goldabbaugebiet im Senegal, und nachdem der Goldpreis in den letzten Jahren international rasant stieg, hat sich hier ein wahrer Goldrausch, mit allen seinen Facetten und vor allem mit allen seinen Problemen und Konfliktpotentialen entwickelt.

Chronik einer demokratischen Konsolidierung

Macky Sall Präsident Senegals. Das 16. Cahier de l'Alternance ist erschienen.

Die KAS und die Journalistenakademie CESTI Dakar haben die 16. Ausgabe in der Serie der "Cahiers de l'Alternance" heraus gegeben: die Chronik einer Konsolidierung der Demokratie in Senegal. Im letzten Jahr wurde nach einer sehr bewegten und teilweise von Gewalttaten geprägten Wahlkampagne in freien und transparenten Wahlen der Präsident Macky Sall gewählt.

Mali - Wie geht es weiter?

Welche Weichen müssen jetzt gestellt werden, um das Land nachhaltig wieder aufzubauen?

Am 28. Juli und 11. August 2013 sollen in Mali Präsidentschaftswahlen stattfinden. Die Wahlen sind eine wichtige Etappe im Wiederaufbauprozess, aber keineswegs ausreichend für einen grundlegenden Veränderungsprozess, den das Land dringend benötigt. Die Fokalisierung auf das Terrorismusproblem stellt eine Behebung der tatsächlichen Konfliktursachen der Krise in den Hintergrund. Diese liegen vor allem in der fragilen Staatlichkeit und Führungsschwäche einer alten politischen Elite, die die Tuareg-Frage nicht zu lösen vermochte.

Aqi Xale. Die Rechte der Kinder. Comic auf Wolof

Pädagogischer Comic in Landessprache Senegals übersetzt

"Die Rechte der Kinder", dieser pädagogische Comic wurde von KAS und ASECOD mit Finanzierung der Schweizer Botschaft Dakar schon im Januar auf Französisch herausgegeben. Nun wurde er in die am meisten gesprochene Landessprache Wolof übersetzt und kann landesweit verteilt werden. Die Übersetzung dient nun als Lehrmaterial für die Alphabetisierungskurse in Landessprachen, die es mittlerweile in jeder Region gibt, und sensibilisieren wirkungsvoll auch gerade Menschen, die nicht in Französisch alphabetisiert wurden, über die Rechte der Kinder und Jugendlichen.

Afrique Citoyenne: Geburten melden, eine staatsbürgerliche Pflicht

Pädagogischer Comic

Der pädagogische Comic Afrique Citoyenne "Geburten melden" zeigt die Wichtigkeit und die Notwendigkeit dieser staatsbürgerlichen Pflicht auf. In Senegal besitzen viele Kinder keinen Geburtsauszug und können somit auch nicht zur Schule gehen und ihre weiteren staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten ausüben. Die jungen Leser des Comics werden zu "Musketieren der Geburtenmeldung" und sensibilisieren die Menschen im ganzen Land über die Notwendigkeit der Geburtenmeldung.