Publikationen

Formation des adultes: introduction aux méthodes d'animation

Cahier du formateur en décentralisation et en développement local

Dans le domaine de la décentralisation, la formation prend une place prépondérante, car elle reste un préalable à l’exercice correct des pouvoirs et des compétences transférées en ce sens qu’elle contribue à renforcer les capacités des acteurs à exercer leurs responsabilités et à favoriser la recherche concertée de solutions dans la gestion des affaires locales.

Brief an die Bürger

Umwelt

Konrad-Adenauer-Stiftung Dakar und Mouvement Citoyen haben ihre neue Veröffentlichung vorgestellt: den Brief an die Bürger zum Thema Umwelt. In einer Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen erläutern die Studenten des Mouvement Citoyen das Verhältnis zwischen Menschen und Umwelt im heutigen Senegal im weiten Sinne: biologisch, ökonomisch, politisch und spirituell, wobei den Interaktionen zwischen diesen verschiedenen Aspekten der Umwelt eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Kinderheiraten

Afrique Citoyenne 15

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Senegal und ASECOD starten mit der neuen Nummer des Comics Afrique Citoyenne eine Sensibilisierungskampagne gegen Kinderheiraten. Bis heute werden in Senegal Mädchen im Alter von 12, 13 Jahren verheiratet. Abgesehen von dem phsychischen Trauma und den physischen Konsequenzen, die die Kinder durch diese Heiraten erleiden ist die ganze Nation betroffen, denn durch die Kinderheiraten versäumen hunderte oder tausende Mädchen die Chance, als Entwicklungsakteure für ihr Land zu arbeiten. Der Comic plädiert deshalb dafür, alle Mädchen einzuschulen und bis zum Abschluss auf der Schule zu lassen. Der Comicband wird an alle senegalesischen Schulen, an Jugend- Frauen- und Menschenrechtsoganisationen versandt, die ihrerseits im Land an der Sensiblisierungskampagne teilnehmen und gemeinsam gegen Kinderheiraten angehen.

Emigration in Senegal

Neue Veröffentlichung der KAS in Senegal

Die neue Veröffentlichung von KAS Dakar und CESTI (Journalistenschule der Universität Dakar) analysiert die Ursachen und Konsequenzen der Emigration von Afrika in Richtung Europa. Seit mehreren Jahren hat die Emigration durch die Wüste oder über den Atlantik in Richtung Italien und Spanien dramatische Ausmaße angenommen. Die Studenten des CESTI, die die Redakteure des Buches sind, haben sich mit den Fragen beschäftigt, warum so viele junge Leute diese gefährlichen Wege beschreiten, um nach Europa zu gelangen. Es ist nicht lediglich die wirtschaftliche und soziale Misere in vielen afrikanischen Ländern, denn auch Jugendliche aus relativ gut situierten Familien wagen die Atlantiküberquerung von Senegal zu den Kanaren. Europa gilt vielen immer noch als Eldorado, als Land aller Möglichkeiten, und diese Illusion wird durch Berichte von Emigranten, die es zu etwas gebracht haben und nun ihre zurückgebliebenen Familien unterstützen, noch gestärkt. So legen manche Familien ihr gesamtes Hab und Gut zusammen, um den Preis für die Überfahrt eines der Ihren zu finanzieren. Die Schleuser machen gute Geschäfte, das Meer fordert seine Opfer ein und einmal in Spanien angekommen, werden die meisten Emigranten wieder zurück geschickt. Das Buch über Emigration in Senegal liefert bildhafte Reportagen, Interviews mit wiedergekehrten Bootsflüchtlingen und Familienangehörigen von Vermissten. Im letzten Kapitel werden diverse staatliche und individuelle Initiativen vorgestellt, die es jungen Leuten erleichtern sollen, im Land zu bleiben und selber aktiv zu werden, nicht in Richtung Europa, sondern im Hinblick auf die Schaffung einer Existenz in Senegal.

Der senegalesische Senat

Chronologie einer wiederentdeckten Kammer mit Legitimitätsdefizit

Seit drei Monaten gibt es im Senegal wieder einen Senat. 1999 wurde der senegalesische Senat durch den damaligen Präsidenten Diouf ausgesetzt. Er begründete seine Entscheidung damit, dass der Senat ökonomisch unrentabel sei. Zwei Jahre später hatte sein Nachfolger, Präsident Abdoulaye Wade, als eine seiner ersten Amtshandlungen den Senat mittels eines Referendums als politische Institution vollends aus dem Verfassungstext streichen lassen.

Islam und Demokratie in Senegal

Beitrag in KAS Auslandsinformationen 12/2008 S. 106-136

Die senegalesische Verfassung garantiert die Religionsfreiheit, das Prinzip der Trennung von Staat und Religion ist in ihr verankert. Parteiengründungen unter religiösem Vorzei-chen sind nicht zugelassen. Als im Vorfeld des Referendums über Verfassungsänderungen vor einigen Jahren die Bezeichnung „Laizismus“ aus dem Text gestrichen werden sollte, ging ein Aufschrei der Empörung durch die senegalesische Bevölkerung. Journalisten, Po-litiker und gesellschaftliche Verantwortungsträger befürchteten ein Abgleiten des Staates in Richtung einer islamischen Republik und malten das Schreckensgespenst einer von Mollahs beherrschten Gesellschaft an die Wand. Der Vorschlag wurde unverzüglich zu-rückgenommen, so dass der Laizismus formal weiter Bestand hatte. Informell haben sich die senegalesische Politiker seit Anfang des 20. Jahrhunderts mit Geschick den Einfluss der religiösen Führer zu Nutzen gemacht: in vielen Fällen beeinflusst die religiös motivierte Stimmabgabe die Wahlergebnisse maßgeblich. Hier soll versucht werden, die komplexen Interaktionen zwischen Islam, Gesellschaft und Politik und die Auswirkungen der Religion auf die Ausübung der Demokratie in Senegal darzustellen.

Im Dialog mit Muslimen. Hier: KAS Arbeit mit Muslimen in Senegal.

Senegal S. 22-24

Die internationale Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung beteiligt sich auf verschiedene Arten an der Debatte über das Verhältnis von Islam und Demokratie. Da unter den Muslimen eine große Meinungsvielfalt vorherrscht, richtet sich diese Arbeit in erster Linie an individuelle Muslime, deren Ideen mit den Zielen der Stiftung im Einklang stehen. Die sechs Beiträge dieser Ausgabe geben einen Überblick über die Stiftungsarbeit in islamischen Ländern. Der Beitrag über Senegal ist auf den Seiten 22-24 zu finden, er erläutert die Lage des Islam in Senegal, die KAS-Arbeit zum interreligiösen Dialog und gibt eine kleine Bibliographie der KAS Veröffentlichungen in diesem Bereich.

Comics für den König

Konfliktmanagement in der Casamance

„Meine Kraft liegt im Frieden“: Das KAS-Comic, das schon im letzten Jahr in Senegal und der Elfenbeinküste veröffentlicht wurde, gibt es jetzt auch in den Landessprachen der Casamance, Diola und Mandinka. Die Ausgabe zur Friedenserziehung aus der Reihe Afrique Citoyenne wird in allen Schulen und Jugendorganisationen der Region verwendet und erreicht in der landessprachlichen Fassung nun auch die Bevölkerungsteile, die nicht des Französischen mächtig sind.

Revolte der Straßenhändler

Die Innenstadt von Dakar sollte Schauplatz einer genehmigten Gewerkschaftsdemonstration gegen die steigenden Lebenshaltungskosten werden. Jedoch kamen die „fliegenden Händler“ mit ihrer eigenen Revolte den Gewerkschaften zuvor. Diese begannen angrenzende Stadtviertel durch eine perfekt koordinierte Aktion in Aufruhr zu versetzen. Die zumeist jungen Händler äußerten auf diese Weise ihren Unmut über ihre Vertreibung aus der Innenstadt Dakars.

"Meine Kraft liegt im Frieden"

Friedenserziehungscomic in Nationalsprachen Diola und Mandinka

"Meine Kraft liegt im Frieden" heißt der Comicband, der in die Nationalsprachen Senegals Diola und Mandinka übersetzt wurde. Der Comic aus der Serie "Afrique Citoyenne" wird in der südlichen Region Senegals, der Casamance, verteilt, die lange Zeit von Abspaltungsbewegungen betroffen war. Der mittlerweile erreichte Frieden ist noch zerbrechlich und die Waffen zirkulieren immer noch in dieser Gegend Senegals, die von Ländern umgeben ist, in denen weiterhin Unruhen schwelen und in denen Waffenhändler Fortune machen. Die Sensibilisierung zu Themen wie illegaler Waffenhandel, Konfliktprävention und Friedenserziehung geschah bislang vor allem in der Nationalsprache Französisch. In der Casamance werden jedoch vor allem zwei Sprachen gesprochen, Diola und Mandinka, die von der Mehrheit der Bewohner verstanden werden. Aus diesem Grunde ließen die KAS und ASECOD das Heft in diese Sprachen übersetzen, um es einer größeren Zahl von jungen Lesern zugänglich zu machen. Weiterhin bedeutet jede Veröffentlichung in senegalesischen Sprachen eine Untertützung des Ministeriums für Nationalsprachen, die Edition und Lektüre in den kodifizierten nationalen Sprachen zu fördern.Somit hat die KAS ein Doppelziel erreicht: die Sensibilsierung von Jugendlichen hinsichtlich der o. g. Themen und die Förderung der Lektüre in Nationalsprachen.