Publikationen

Afrique Citoyenne auf Wolof

Aufklärung über illegale Emigration in Landessprachen

Das bekannte Comic für junge Erwachsene: Illegale Einwanderung, ein gefährliches Abenteuer, wurde schon letztes Jahr in französischer Sprache veröffentlicht. Die KAS Dakar konnte in Zusammenarbeit mit ASECOD und mit der Unterstützung der belgischen technischen Zusammenarbeit in Senegal diesen Band auf Wolof (meist gesprochene Landessprache in Senegal) übersetzen lassen.Er erschien am 7. August, gerade rechtzeitig, um von den zahlreichen Jugendorganisationen und nationalsprachlichen Organisationen als Ferienlektüre verwendet zu werden. Die Comics werden in Gruppen gelesen, kommentiert und diskutiert. Vielfach spielen die Jugendlichen Szenen nach oder organisieren Debatten für das ganze Dorf oder Stadtviertel zu dem Thema. Die Veröffentlichung in Nationalsprachen garantiert eine weite Verbreitung und eine breite Öffentlichkeit, denn wenn nur weniger als 50% der Senegalesen des Französischen mächtig sind, können doch mehr als zwei Drittel in den nationalen Sprachen lesen und schreiben.In dieser Hinsicht leistet die KAS Dakar mit diesem überstetzten Comic einen Beitrag zur Sensibilisierung, um Jugendliche über die Risiken der illegalen Auswanderung zu informieren. Gleichzeitig wird die Lektüre in Nationalsprachen gefördert und den Alphabetisierungszentren ein wertvolles Instrument zur Bildung von Jugendlichen und Erwachsenen an die Hand gegeben.

KAS-Comic in der afrikanischen Verkehrssprache Pulaar

Aufklärung über illegale Emigration auf Landessprachen

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Dakar hat in Zusammenarbeit mit ASECOD und der belgischen Entwicklungszusammenarbeit CTB den Comicband Afrique Citoyenne - Illegale Emigration auf Pulaar übersetzen lassen. Pulaar ist eine westafrikanische Verkehrssprache und wird von Senegal bis Nigeria gesprochen, und genau aus diesem Sahelgürtel stammen die meisten illegalen Einwanderer. Zunächst wird die Verteilung des Comics auf Senegal beschränkt, aber in Zukunft sollen auch Organisationen in anderen westafrikanischen Ländern sich dieses Aufklärungsinstrument zu Nutzen machen können. Aufklärung über die Risiken der illegalen Emigration tut not, denn immer noch stechen jährlich Tausende illegaler Emigranten in See oder versuchen den Weg durch die Wüste, um das "gelobte Land" Europa zu erreichen. Das Comic soll aber auch Wege zeigen, wie die jungen Erwachsenen vor Ort mit Initiative und Engagement ein Auskommen finden können. Das Comic auf Pulaar, wie auch die Edition auf Wolof, wurden vom Alphabetisierungsministerium und dem Bund der Vereine für die Produktion in Nationalsprachen sehr begrüßt. Beide Institutionen haben der KAS ihre Unterstützung bei der Verteilung im Inland zugesagt.

Westafrika gegen Kleinwaffen

KAS-Comics aus Senegal in Abidjan

Die Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS (franz. CEDAO) setzt sich derzeit aus 15 Staaten zusammen; sie stützt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1975 auf acht gemeinsame Institutionen. Eine dieser Institutionen ist die ECOMOG mit der ihr eingegliederten ECOSAP. Innerhalb der Mitgliedsstaaten kommt dieser Institution seit Anfang der neunziger Jahre eine wichtige sicherheitspolitische Rolle zu.

Wahlbüros suchen Wähler – Demokratie auf dem Rückzug?

Die Parlamentswahlen im Senegal haben gezeigt, dass Erneuerung auf allen Ebenen des politischen Lebens Not tut. Alle Parteien müssen sich überlegen, wie sie ihre Basis besser in Entscheidungsprozesse einbeziehen können, um ihre Geschlossenheit zu bewahren.

Senegal: Präsidentschaftswahlen 2007 - der große Rush

Cahiers de l'Alternance

Konrad-Adenauer-Stiftung und CESTI haben zeitnah ein neues Cahier de l'Alternance über die Präsidentschaftswahlen 2007 herausgegeben. Vor sieben Jahren war das erste Cahier erschienen - anlässlich des friedlichen und transparenten Regierungswechsels nach den Wahlen 2007. Auch die Wahlen 2007 gehen als Meilenstein in die Geschichte Senegals ein: sie verzeichneten einen doppelten Rekord: niemals zuvor gab es so viele Anwärter auf das höchste Staatsamt und nie war die Wahlbeteiligung so hoch (77 % der eingeschriebenen Wähler).

Nein zur Gewalt. Die Geschichte von Modou.

Gewaltverhütung durch Sensibilsierung von Jugendlichen

Die Konrad Adenauer Stiftung und die Assosication sénégalaise de coopération décentralisé haben ihren neuen Comic in der Serie Afrique Citoyenne veröffentlicht. "Nein zu Gewalt. Die Geschichte von Modou" heißt das neue Heft, in dem ein aggressiver und gewalttätiger Jugendlicher eine Wandlung durchläuft und, nach vielen Gesprächen mit seinen Freunden, einem Priester und einem Imam wieder in die Gesellschaft integriert wird. Der Comic wird in allen Mittel- und Oberschulen Senegals verteilt und geht auch an die Jugendorganisationen.

Senegal: Das Land zwischen drei Wahlen

Die Opposition boykottiert die Parlamentswahlen.

Die Präsidentschaftswahlen im Februar sind vorüber, schon stehen die Parlamentswahlen im Juni vor der Tür. Und für November sind zudem Lokalwahlen anberaumt: das Jahr 2007 ist Wahljahr. Damit reiht sich Senegal in die Kette von fünf westafrikanischen Ländern ein, in denen die Bevölkerung dieses Jahr mehrfach zu den Urnen schreitet.

Religiöse Toleranz in Senegal

Reflet de l'aspiration d'une nation à la démocratie

Die religiöse Toleranz in Senegal ist die Grundlage des friedlichen und konstruktiven Zusammenlebens von Islam, Christentum und traditioneller Religion in Senegal. Der Band zur religiösen Toleranz analysiert Werk und Leben vier herausragender Persönlichkeiten Senegals: der Dichterpräsident Leopold Sedar Senghor, der Diplomat und Autor Birago Diop, der Politiker und Schriftsteller Abdoulaye Sadji und der Wissenschaftler Cheikh Anta Diop waren eminente Vorreiter des interreligiösen Dialogs und Wegbereiter der Demokratie in Senegal.

Frauen in Senegal

Cahiers de l'Alternance N° 10

"Frauen in Senegal" ist der Titel der neuen Ausgabe der Cahiers de l'Alternance, die die KAS mit dem Journalistenausbildungsinstitut der Universität Dakar CESTI herausgibt. Die vier Kapitel des Buches bieten ein weites Panorama der Frauen in Senegal: Status der Frau in Senegal, Frauen und Politik, Frauen in der Gesellschaft, Frauen und Kultur. Frauen in politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Führungspositionen werden ebenso erwähnt wie die Waschfrauen des Viertels Medina oder die Baumwollpflückerinnen in Ostsenegal, die Vorsitzende des Verfassungsgerichtes ebenso wie die Erdnussverkäuferin. Besondere Beachtung finden Frauen, die innovative Wege gehen, um die Lebensbedingungen der Frauen, aber auch ihren Status und ihre Durchsetzungsfähigkeit zu verbessern.

Präsidentschaftswahlen in Senegal 2007

Erste Tendenzen: Wade liegt vorn, gefolgt von Ousmane Tanor Dieng und Idrissa Seck, die „Barone“ weit abgeschlagen

Das Mandat des senegalesischen Präsidenten Abdoulaye Wade ist am 25. Februar 2007 zu Ende gegangen, und derzeit sieht es so aus, als wäre seine Wiederwahl gesichert. Die trotz zahlreicher technischer Schwierigkeiten sehr hohe Wahlbeteiligung zeigt, dass die Senegalesen ein großes Interesse an der Wahl des Staatspräsidenten haben und überzeugt ihre demokratischen Rechte wahrnehmen. Zur Wahl für die nächste Legislaturperiode von 5 Jahren standen 15 Kandidaten.