Diskussion

„PERSPEKTIVEN MONTENEGROS UND DES WESTLICHEN BALKANS IM PROZESS DER EURO-ATLANTISCHEN INTEGRATIONEN“

UNTER UNS

In Rahmen des Stpendiatenprogramms organiserte das montenegrinische Büro der Konrad Adenauer Stiftung am 3. Mai 2012 eine „Unter uns“ Veranstaltung zur Thema: „Perspektiven Montenegros im Prozess der EU und NATO Integrationen“.

Details

Der Referent an der Veranstaltung war Hans Joachim Falenski, der außenpolitische Berater der CDU/CSU Bundesfraktion. An der Veranstaltung, die in Podgorica stattfand, beteiligten sich 35 Personen, darunter KAS Stipendiaten, Nachwuchspolitiker der parlamentarischen Parteien und Nachwuchskräfte des montenegrinischen Parlaments.

Vor dem Hintergrund, dass Montenegro in Juni 2012 die Entscheidung der EU über die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen erwartet, war das Ziel der Veranstaltung, einen Austausch über die derzeitigen gesellschafts-politischen Entwicklungen in Montenegro und der Region zu diesem Thema zu ermöglichen. Ein weiteres, wesentliches Ziel der Veranstaltung war aber auch, die zukünftige politische Elite Montenegros über die Prioritäten deutscher Außenpolitik im Bereich der Integration der Region des Westlichen Balkans in die EU zu informieren.

Die Einführung zum Thema „Perspektiven Montenegros im Prozess der EU und NATO Integrationen“ begann der deutsche Gast, Herr Falenski mit einer detaillierten Beschreibung der Arbeitsweise des deutschen Bundestages hinsichtlich der Erweiterungsfragen und mit der gesellschaftlichen Stimmung in Deutschland, wenn es um die EU- Erweiterung geht. Daraufhin erklärte er den Ablauf des Verfahrens und der Diskussionen, die im Deutschen Bundestag über Montenegro Ende des vergangenen Jahres stattfanden. „Hinter der Entscheidung des Deutschen Bundestags, Montenegro den Kandidatenstatus zu geben, stand eine mühsame und spannende Überzeugungsarbeit der Deutschen Abgeordneten“, erklärte er.

Im weiteren Ablauf seiner Präsentation vermittelte Herr Falenski eine tiefgreifende Analyse über die EU Integrationsprozesse von Kroatien, der Türkei, Bulgariens und Rumäniens. Die Erfahrungen dieser Länder sollte Montenegro unbedingt in Betracht nehmen um eigene Fehler auf dem Weg zur EU zu vermeiden. Die Erweiterungspolitik von Deutschland und der EU, ebenso wie der NATO-Integrationsprozess waren weitere Themen die Herr Falenski auf Anregung der montenegrinischen Gesprächsteilnehmer ausführlich erörterte.

Die zahlreichen Fragen und Disskussionen der Teilnehmer, die im weiteren Verlauf der Veranstaltung erfolgten, zeugten von dem großen Interesse der montenegrinischen Nachwuchskräfte sowohl für das Thema wie auch die Deutungen des deutschen Gesprächpartners.

Zum Kalender hinzufügen

Veranstaltungsort

Podgorica, Montenegro

Kontakt

Sanija Šljivančanin

Sanija Šljivančanin bild

Projektkoordinatorin

sanija.sljivancanin@kas.de +382 20 246215 +382 20 246 215