Fachkonferenz

Belgrader Forum: „Europa eine Seele geben

Konferenz

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Die Entwicklung Europas ist auf die Kraft der Kultur angewiesen und muss diese nachhaltig nutzen. Dann wird es ein Europa der Europäer, nicht nur ein Europa der Institutionen, der Administration und der Reglungen. Vor diesem Hintergrund hat eine zivilgesellschaftliche Initiative, unterstützt von einem hochrangigen Kuratorium und der Kulturstiftung des Bundes in Deutschland, im November 2004 die erste Berliner Konferenz für europäische Kulturpolitik veranstaltet. Ihr Motto „Europa eine Seele geben“ ist einem Wort von Jacques Delors entlehnt.

Kultur ist dabei im weitesten Sinne zu verstehen. Neben der Sprache, der Kunst und der Art des Zusammenlebens ist nicht zuletzt die politische Kultur ein Teil dessen. So brachte die Berliner Konferenz Akteure der Kultur mit Politikern, Vertretern der Wirtschaft und anderen Gesellschaftsbereichen zusammen und veranlasste sie zu gemeinsamen Schritten, um die kulturelle Komponente der europäischen Entwicklung zu stärken. Der Erfolg der Berliner Konferenz führte zu einem mehrjährigen Projekt.

Im Rahmen dieses Projektes, unterstützt neben vielen anderen auch von der Konrad-Adenauer-Stiftung, trafen sich am 30. und 31. März 2007 etwa 200 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft und von verschiedenen NGOs aus vielen Ländern Europas. Sie diskutierten zu Themen wie: Kultur als ökonomischer Faktor, strukturelle Entwicklung durch Kultur, neue Ansätze für Kooperation zwischen dem Zivilsektor und der Politik sowie die Bedeutung der Kooperation zwischen der südosteuropäischen Region und der EU.

In den verschiedenen Panels wurden dabei Schwierigkeiten auf dem Feld der Kooperation angesprochen, aber ebenso erfolgreiche und positive Entwicklungen vorgestellt. Hervorgehoben wurde, dass für eine erfolgreiche Arbeit und Wahrnehmung der NGO ihre Professionalisierung nötig ist. Ebenso muss sich die Art und Weise der Politik ändern, sich auf die Arbeit der NGO einzulassen und sie zu unterstützen. Vor allem der Dialog zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen muss verstärkt werden. Auf dieser Konferenz wurde ein weiteres Mal unter Beweis gestellt, dass dieser Dialog fruchtbar sein kann.

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Veranstaltungsort

Belgrad

Kontakt

Claudia Crawford

Claudia Crawford bild

Leiterin des Büros Multilateraler Dialog KAS in Wien

claudia.crawford@kas.de +43 1 890 14650 +43 1 890 146 516
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