Sicherheit

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Unsere Sicherheit ist nicht selbstverständlich. Auf diesen Seiten erklären unsere Expertinnen und Experten, warum und wo Demokratie, Rechtsstaat, Frieden, Freiheit, Wohlstand und Solidarität in Gefahr sind und was wir dem entgegensetzen können.

Eine Frau sitzt vor dem Rechner.
#KAS4Security

Oft genügt ein Blick in die Nachrichtenmeldungen des Tages: Kriege, militärische Konflikte und Rivalitäten jeder Art kosten Menschenleben in vielen Regionen der Welt. Auch in unserem Land gibt es Menschen und Organisationen, die Angst und Terror verbreiten, weil sie unsere Freiheit und unseren Staat ablehnen.

In der Konrad-Adenauer-Stiftung beobachten und analysieren wir solche Entwicklungen schon länger. Unsere Expertinnen und Experten sind weltweit unterwegs, sie zeigen die Zusammenhänge, erklären, warum unsere Demokratie und unsere Sicherheit nicht selbstverständlich sind und wie wir am besten mit Bedrohungen umgehen. Wir sprechen dann von vernetzter Sicherheit, was bedeutet, dass wir Sicherheit und Verteidigung nicht isoliert betrachten, sondern alle relevanten Entwicklungen, Akteure und Politikbereiche einbeziehen – bei uns in Deutschland und weltweit.

Besonders wichtig sind uns dabei folgende Punkte: Damit wir sicher und frei leben können, brauchen wir eine starke, anerkannte, gut ausgestattete und einsatzfähige Bundeswehr. Wir müssen einstehen für die Frauen und Männer, die sich mit ihrem Leben in den Dienst unseres Landes stellen, ob in der Bundeswehr oder in anderen Berufen. Wir wollen auch die Debatte um die allgemeine Dienstpflicht weiterführen.

Wir sagen auch: Wenn Europa militärisch besser zusammenarbeitet, stärkt das die Nato. Auf dem langen Weg zu einer Armee der Europäer müssen wichtige Weichenstellungen im Bereich der europäischen Rüstungsintegration, der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Streitkräften und dem Aufbau gemeinsamer Strukturen zeitnah erfolgen. Die Nato und besonders die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten garantieren die Sicherheit unseres Kontinents. Unser Land muss in diesem Bündnis eine führende Rolle übernehmen. Dies bedeutet, dass Deutschland zukünftig mehr Verantwortung auch im militärischen Bereich übernehmen muss. In der Nato halten wir an der nuklearen Teilhabe fest, denn sie gehört zur Westbindung Deutschlands, jener Politik, die den Frieden und die Freiheit der Bundesrepublik seit mehr als 70 Jahren garantiert.

Wir stehen für eine regelbasierte und liberale multilaterale Weltordnung, weil sie im Interesse Deutschlands liegt. Wir sollten uns so stark wie möglich einbringen, um gemeinsame Lösungen in der EU, in der Nato und den Vereinten Nationen zu fördern.

Internationalen Terrorismus können wir nur gemeinsam bekämpfen. Deshalb müssen wir unsere innere Sicherheit international denken. Unser Staat ist zunehmend extremistischen und terroristischen Bedrohungen von außen wie von innen ausgesetzt. Deshalb brauchen wir eine starke europäische Sicherheitsarchitektur.

Viele Bedrohungen kommen heute digital daher, sie haben es auf unsere Daten, unsere Informationssysteme, unsere Sicherheit, unsere Freiheit und unsere Demokratie abgesehen. Solche Angriffe können wir nicht allein abwehren, das geht nur gemeinsam mit unseren europäischen und transatlantischen Partnern.

Gemeinsam stark sein heißt auch, innerhalb der eigenen Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen und sich sachkundig zu machen. Hierzu wollen wir beitragen.

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