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Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

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COP 17 – Aufwärtsspirale oder Sackgasse im internationalen Klimaschutz?

COP17, die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz der UNFCCC, wird Ende des Jahres 2011 im südafrikanischen Durban abgehalten. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, gilt es doch, ein Nachfolgeabkommen des 2012 auslaufenden Kyoto-Protokolls zu entwickeln. Bereits der Klimagipfel in Kopenhagen vor zwei Jahren hat gezeigt, wie komplex die Interessen und Standpunkte der an den Verhandlungen beteiligten Parteien sind und wie schwierig es ist, einen klimapolitischen Konsens zu finden. Ein Bericht von Denny Wöhler, KAS Intern.

Die Königsmacher

Bericht vom 24. Kongress der ANC Youth League in Midrand/Südafrika

Die ANC Youth League (ANYCL), die sich selber als einflussreichen, militanten, radikalen und revolutionären Ju-gendflügel des ANC versteht, beging vom 16. bis 20. Juni ihren 24. National Congress in Midrand bei Johannesburg. Über 5000 Delegierte versammelten sich um einen neuen ANCYL-Vorstand zu wählen. Bei nur einem Kandidaten für den Posten des Vorsitzenden fiel die Wahl leicht, Julius ‚JuJu‘ Malema wurde in seinem Amt bestätigt.

Kommunalwahlen in Südafrika

ANC verliert auch Stimmen schwarzer Wähler – DA kann kräftig zulegen

23,6 Millionen Wähler hatten sich für die mit Spannung erwarteten Kommunalwahlen am 18. Mai 2011 registriert, darunter gut eine Million Erstwähler. Die Unabhängige Wahlkommission (IEC) hatte 20.859 Wahllokale eingerichtet und 4555 verschiedene Stimmzettel gedruckt.

Green Goal Programm in Doha ausgezeichnet

Internationale Anerkennung für KAS-Umweltprojekt

Das Green Goal Programm der WM-Stadt Kapstadt wurde mit dem renommierten „Sport & Environment Award“ ausgezeichnet. Dies geschah anlässlich der 9. IOC Weltkonferenz zum Thema Sport und Umwelt, die unter dem Titel „Playing for a Greener Future“ vom 30. April bis 1. Mai in Doha, Katar, stattfand.

Atomunglück in Japan

Reaktionen in Südafrika

Die Reaktionen auf das Atomunglück in Japan als Folge der verheerenden Flutkatastrophe und dem vorausgegangenen Erdbeben wird in Südafrika relativ gelassen aufgenommen. Die Bevölkerung ist erschüttert, zeigt allerdings keinerlei panikartige Reaktionen. Lediglich kleinere Gruppen demonstrieren vor den Gebäuden des staatlichen Monopol-Versorgers Escom gegen Nuklearenergie und in Solidarität mit der japanischen Bevölkerung. In den Medien wird ausführlich und z.T. über mehrere Seiten, jedoch weitgehend sachlich und eher emotionslos berichtet.

KAS fördert gute Regierungsführung im Westkap

Am 7. März haben Helen Zille, Premierministerin der Westkap-Provinz, und Dr. Werner Böhler, KAS-Landesbeauftragter, ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Dieses hat zum Ziel, gute Regierungsführung zu fördern und gesetzlich zu verankern.

Südafrikas „Staatsinterventionistische Marktwirtschaft“

Südafrika beeindruckte die Welt in 2010 mit einer nahezu perfekt organisierten Fußball-WM. Umfangreiche Infrastrukturprojekte und neue Weltklasse-Stadien demonstrierten eindrucksvoll die Investitions- und Mobilisierungsfähigkeit des Landes. Als einziges afrikanisches Land zählt Südafrika zu der G20, organisiert COP 17 im November 2011 in Durban, gehört neuerdings zu den BRICS-Ländern und ist für 2011/12 erneut als nicht ständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat berufen.

Das Einmaleins des Bildungsministeriums

Trotz des Unterrichtsausfalles während der Fußballweltmeisterschaft und wochenlangen Lehrerstreiks haben die Absolventen des Jahres 2010 die Mehrheit der Südafrikaner überrascht! 67,8 Prozent der Schüler und Schülerinnen beenden ihre zwölfjährige Schullaufbahn mit dem sogenannten Matric – dem National Senior Certificate.

Can We Go Against the Flow of Money?

Article by Anthony Butler in City Press

In his new book 'Paying for Politics', published by Jacana and funded by KAS, Anthony Butler focusses on Party Funding and what influence it has on the state of democracy. Democratic politics is expensive because parties need to organise citizens, to formulate public policy and to campaign for office.But private funding of political parties can lead to political corruption because money can be exchanged for policy influence, licences or government contracts. The rich can buy access to ministers and officials.

Der G20-Gipfel in Korea - Reaktionen aus Südafrika

Das G20-Treffen in Seoul versuchte die Einheit der Staats- und Regierungschefs, die während der Finanzkrise vor zwei Jahren entstanden war, wieder zum Leben zu erwecken. Aber Meinungsverschiedenheiten sorgten dafür, dass nicht viel mehr als die bereits auf dem Ministertreffen im Vorfeld zu den Verhandlungen gefassten Beschlüsse erreicht wurden.

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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.