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Stimmen zu Südafrika

Chaos bei der diesjährigen “State of the Nation” Ansprache

Wer am 12. Februar 2015 die jährliche ‚State of the Nation Ansprache’ (SoNA) des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma im Fernsehen verfolgte, bekam ein skurriles und frustrierendes Schauspiel zu sehen. Die Staatsrede, die der südafrikanische Präsident am Anfang jeden neuen Jahres vor dem Parlament hält, um rückblickend auf die politischen, sozialen und ökonomischen Entwicklungen des Jahres einzugehen, und gleichzeitig das Programm seiner Regierung für das kommende Jahr vorzustellen, endete an diesem 12. Februar im Chaos.

Voices and views on South Africa

How the rest of Africa sees South Africa

South Africa, the beacon of hope, peace and redemption for Africa, yet despite the history of Apartheid which instilled institutionalized exclusion. The aversion of racial bloodshed was implemented which enabled South Africa to uphold a rainbow nation, which today is an economic hub for the rest of Africa. With a proper parliament; transparent electoral system; a good new constituency and a first world stock market. It is important to learn from history and the mistakes that occurred at the time and not echo out brutality.

25 Jahre Politik der Aussöhnung

ERRUNGENSCHAFTEN UND HERAUSFORDERUNGEN

Nelson Mandelas Politik der Aussöhnung leitete die post-Apartheid-Ära Südafrikas ein. Knapp 25 Jahre nach seiner Freilassung stellte das „Institute for Justice and Reconciliation“ die erste Langzeitstudie zum Thema Aussöhnung vor. Über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren (2003-2014) erfolgte eine umfangreiche Befragung aller Gesellschaftsgruppen in Südafrika.

Factsheet Südafrika 2015

Das neue KAS-Factsheet 2015 zu Südafrika setzt einen besonderen Schwerpunkt auf das politische System und die Parteienlandschaft Südafrikas und beinhaltet aktuelle sozioökonomische Statistiken über das Projektland.

The Israel-Palestine Conflict: a South African Perspective

Can Israeli politics be compared to the apartheid regime?

In 1948 the apartheid regime was introduced and implemented in South Africa by the newly elected, white representative National Party (NP). In that same year the Jewish state of Israel was officially declared a sovereign state. During apartheid (1948-1994) the people of SA bore witness to harsh segregation, discrimination and disenfranchisement of its majority black population. Israel has repeatedly been accused of having similar characteristics. SA recognises a Palestinian State, condemns and criticises the actions towards Palestinian people and supports the notion of a ‘Two-state’ solution.

Terroranschläge in Paris: Reaktionen der islamischen Welt

Zwischen Verurteilung und Erklärungsversuchen

Die Terroranschläge auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo und die Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt mit insgesamt 17 Toten haben weltweit Bestürzung hervorgerufen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte steht seitdem nicht nur die effiziente Bekämpfung des Terrorismus, sondern auch die grundsätzliche Rolle von Gewalt im Islam und bei Muslimen.

Wählt Südafrika die nukleare Energiezukunft?

Die Veränderung der Atomkraft-Klientel- BRICS anstelle von OECD?

Weltweit schalten viele Staaten ihre Atomkraftwerke (AKW) ab und suchen stattdessen Alternativen für eine suffiziente Energieversorgung. Südafrika dagegen plant den Ausbau atomarer Energie. 9,6 GW sollen zukünftig zusätzlich aus Atomenergie gewonnen werden. Südafrika muss sich, als Schwellenland, mit der steigenden Nachfrage nach bezahlbarem Strom von Industrie und Bevölkerung und der selbstauferlegten Minimierung der CO2 Emission durch die Stromproduktion auseinandersetzen. Es steht vor der Aufgabe seine Energiezukunft nachhaltig, kostengünstig und CO2-arm zu planen.

Lesotho Highlands Water Project

Ein Testfall für Südafrikas außenpolitische Prinzipien

Das binationale Lesotho Highlands Water Project ist das größte Staudammprojekt Afrikas. In der trockenen, südafrikanischen Provinz Gauteng versorgt es Millionen Menschen und die Industrie mit Wasser. Durch Wasserkraftwerke erhält das Königreich Lesotho dringend benötigte Elektrizität. Die dadurch entstandenen gegenseitigen Abhängigkeiten haben auch politische Folgen.

Schwarze Fachkräfte und der ANC bei der Wahl 2014

Lockerung der Parteibindung?

Südafrikas schwarze Mittelschicht gewinnt für die politischen Parteien an Bedeutung. Bei der Parlamentswahl im Mai 2014 warben deutlich mehr politische Parteien um Stimmen aus dieser Bevölkerungsgruppe. Sie orientiert sich zwar weiterhin stark am regierenden ANC. Im Vorfeld der Wahlen gab es jedoch Grund zur Annahme, dass die Unterstützung der schwarzen Mittelschicht für den ANC abnehmen und dies ein wahlbeeinflussender Faktor sein würde.

Statement of the Participants in a round table on the restoration of the SADC tribunal

Held at the Centre for Human Rights, Faculty of Law, University of Pretoria

Joint response of the participants of the conference in Pretoria concerning the restoration of the SADC tribunal.