Publikationen

Analysis of Georgian National Strategic Communication System

Final Report

The survey overviews institutional, conceptual and substantial aspects of Georgian Government’s strategic communication and offers recommendations aimed at enhancement of the effectiveness of the strategic communication process.

Konflikt um Berg-Karabach

Droht ein neuer Krieg im Südkaukasus?

In dem lange Zeit als „eingefroren“ betrachteten Territorialkonflikt um die Region Berg-Karabach zwischen Armenien und Aserbaidschan kommt es seit dem Wochenende zu Kampfhandlungen. Es sind die schwersten Gefechte seit Inkrafttreten des brüchigen Waffenstillstands von 1994. Binnen weniger Stunden wurde das enorme Eskalationsrisiko dieses Konflikts verdeutlicht. Ein „heißer Konflikt“ würde die gesamte Region in Mitleidenschaft ziehen. Ein Blick auf aktuelle Allianzen und Interessensphären gibt kaum Anlass zu der Annahme, dass dieser Konflikt in absehbarer Zeit endgültig beigelegt werden könnte.

Unerwarteter Führungswechsel in Georgien

STRATEGISCHE ENTSCHEIDUNG VOR DEN PARLAMENTSWAHLEN

Nach dem unerwarteten Rücktritt des Premierministers Irakli Gharibaschwili übernimmt der bisherige Außenminister Giorgi Kwirikaschwili das Amt des Regierungschefs. Vor ihm liegt die Herausforderung angesichts sinkender Umfragewerte und einer Wirtschaftskrise Regierung und Wirtschaft wiederzubeleben. Beobachter und Opposition sprechen daher von einer strategischen Entscheidung vor den im Herbst 2016 stattfindenden Parlamentswahlen.

Mehr Parlamentarismus, mehr Demokratie?

Armenier stimmen für Verfassungsreform

Am vergangenen Sonntag stimmten die Armenier in einem Referendum mehrheitlich für eine umstrittene Verfassungsreform, welche einen Wechsel vom derzeitigen semipräsidentiellen System zu einem parlamentarischen System vorsieht. Offiziellen Angaben zufolge stimmten mehr als 63 Prozent für die Verfassungsänderung und somit dafür, dass ein Großteil der Befugnisse des Präsidenten auf den Regierungschef übergeht. Kritiker vermuten hinter der Reform einen geschickten Schachzug des Präsidenten Serzh Sargsyan zur weiteren Machtsicherung. Beobachter berichten von massivem Abstimmungsbetrug.

Perspectives of EU-Armenia relations

Regional Affairs 2/2015

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "School For European Future of Armenia" skizzierten junge Experten in Form von Essays die Zukunft der EU-Armenien Beziehungen. Die Aufsatzsammlung ist jetzt auch als E-Publikation (armenisch/englisch) verfügbar.

Water-Energy Nexus and Transboundary Water Management as part of Integrated Water Resource Management in Azerbaijan

Die vorliegende E-Publikation befasst sich mit dem Konzept des Wasser-Energie-Nexus im Allgemeinen und mit dem Ansatz eines integrierten Wasserressourcenmanagement in Aserbaidschan im Speziellen, analysiert die Herausforderungen der nachhaltigen Nutzung grenzüberschreitender Wasserressourcen, beschreibt institutionelle Rahmenbedingungen und gibt einen Ausblick auf mögliche Entwicklungsszenarien. Darüber hinaus enthält die Publikation konkrete Politikempfehlungen für aserbaidschanische Entscheidungsträger.

Empfehlungen des Vierten Georgisch-Deutschen Strategieforums

Das Georgisch-Deutsche Strategieforum hat sich zu einer festen Institution des bilateralen außen-, sicherheits- und wirtschaftspolitischen Austausch etabliert. Das von der Konrad-Adenauer-Stiftung am 11./12. Mai organisierte Vierte Georgisch-Deutsche Strategieforum ermöglichte erneut den Dialog hochrangiger Regierungsmitglieder, Parlamentsvertreter und Experten aus Deutschland und Georgien. Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden im Rahmen des Strategieforums eine Reihe von Empfehlungen formuliert. Diese Empfehlungen liegen jetzt auch als E-Publikation (auf englisch) vor.

Erwarteter Sieg der Partei Aliyevs

Parlamentswahlen in Aserbaidschan

In Aserbaidschan fanden am 1. November Parlamentswahlen statt. Wie zu erwarten gewann die Regierungspartei „Neues Aserbaidschan“ die Wahlen mit klarem Vorsprung.

Hintergründe der Strompreisproteste in Armenien

Angst vor einem "Elektro-Maidan"

Mehr als eine Woche lang demonstrierten in Eriwan Tausende gegen eine angekündigte Strompreiserhöhung. Mittlerweile hat die Protestbewegung nach einem scheinbaren Einlenken der Regierung an Dynamik verloren. Auslöser der Proteste war eine drohende Strompreiserhöhung von bis zu 22 Prozent ab 1. August. Verstärkt wurde der öffentliche Unmut durch eine weitverbreitete Unzufriedenheit mit der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung im Lande und ein tiefgehendes Misstrauen gegenüber den herrschenden Eliten. In Regierungskreisen herrschte daher Nervosität vor einem Elektro-Maidan vor.

Die Östliche Partnerschaft

Differenzierung am Beispiel des Südkauskasus

Die 2009 initiierte Östliche Partnerschaft hat den Anspruch grundlegende gesellschaftliche Transformationen in den Ländern der östlichen Nachbarschaft zu bewirken und eine außenpolitische Annäherung an Europa zu fördern. Sechs Jahre später ist die Bilanz durchwachsen.