Veranstaltungsberichte

Einordnung des Terrorismus

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) veranstaltet einen eintägigen Workshop in Erbil.

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert steht die Ausbreitung einer neuen Form des Terrorismus im Nahen Osten, welche in der Gründung von ISIS gipfelte, im Mittelpunkt der Außenpolitik vieler europäischer Länder und der Vereinigten Staaten. Obwohl ISIS 2017 sowohl militärisch als auch territorial für besiegt erklärt wurde, beansprucht die Terrororganisation bis heute Hunderte von Anschlägen für sich. Auch treiben neben ISIS weiter andere Terrororganisationen ihr Unwesen im Nahen Osten. Heute sind die Flüchtlingslager und Gefängnisse, insbesondere in Syrien, zu einer neuen Rekrutierungsquelle für diese Extremisten geworden. Die vielfältigen militanten Gruppen haben sich technologisch an das 21. Jahrhundert angepasst und nutzen soziale Medien, moderne Technologien und den Cyberspace, um ihre politischen Ziele durchzusetzen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) veranstaltete einen eintägigen Workshop in Erbil. Unter dem Thema „Nuancing Terrorism: Taking on New Implications of Militant Extremism for Syria, Iraq and Beyond“ fand der eintägige Workshop zum vierten Mal in Folge statt und versammelte renommierte regionale und internationale Experten aus den Bereichen Terrorismusbekämpfung und De-Radikalisierung.

Die Konferenz wurde in drei Panels organisiert, die jeweils aus drei Experten bestanden, welche einen kurzen Beitrag von höchstens 10 Minuten leisteten. Nach den moderierten Panels, konnte das Publikum in einer anschließenden Fragerunde Fragen stellen und mit den Experten diskutieren.

Kontakt

Maha Haddad

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Projektkoordinatorin und –controllerin

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