Asset-Herausgeber

Publikationen

Asset-Herausgeber

Tschechische Politische Parteien und die Europäische Integration. Europäisierung, Europeismus, Euroskeptizismus?

In Kooperation mit dem IIPS

In Kooperation mit dem IIPS veröffentlicht die KAS die Publikation "Tschechische Politische Parteien und die Europäische Integration. Europäisierung, Europeismus, Euroskeptizismus?" Der Autor des Buches, Vlastimil Havlik, arbeitet als Juniorprofessior am Institut für Politikwissenschaften und als Forscher am Institut für Komparative Politikwissenschaft der Masaryk Universität. Die Publikation analysiert die Reflektion der EU in ausgewählten Aspekten der politischen Parteien Tschechiens.

Neue Publikation zum Papstbesuch

In Kooperation mit der tschechischen Bischofskonferenz

Die Zeitschrift „Budoucnost církve“ bringt in Zusammenarbeit mit der KAS und der tschechischen Bischofskonferenz eine Zusammenstellung von Ansprachen und Botschaften Papst Benedikts XVI. heraus. Die Publikation enthält die grundlegenden Stellungnahmen des Papstes in Bezug auf die von ihm besonders wertgeschätzte Bedeutung der Jugend. In dieser Hinsicht führt er die Tradition von Johannes Paul II fort. Die Sammlung erweitert einerseits die wissenschaftliche Quellenlage, andererseits dient sie aber auch als Leitfaden für die aktuelle Position der katholischen Kirche in Bezug auf die Jugend.

Menschenrechte in der Europäischen Union

in Kooperation mit IIPS

In Kooperation mit IIPS veröffentlicht die KAS das Taschenbuch "Menschenrechte in der Europäischen Union“. Der Autor Hubert Smekal ist Assistenzprofessor am Ressort für internationale Beziehungen und Europäische Studien am Internationalen Institut für Politikwissenschaft und Mitbegründer des Zentrums für Menschenrechte und Demokratisierung. In seinem Buch analysiert er die Genese der Menschenrechte in der EU und bewertet den aktuellen Stand der Entwicklungen.

Zwanzig Jahre Freiheit - Warum Demokratie nicht umsonst ist

in Kooperation mit IIPS

IIPS veröffentlicht in Kooperation mit der KAS und CEVRO eine Essaysammlung unter dem Titel "Zwanzig Jahre Freiheit - Warum Demokratie nicht umsonst ist". Die studentischen Teilnehmer am Finale eines Schreibwettbewerbs beschreiben ihre Wahrnehmungen der Samtenen Revolution, der Systemtransformation und ihre persönliche Meinung zum Thema Freiheit. Die Sammlung trägt dazu bei, die Ansichten junger Menschen, welche den Kommunismus hauptsächlich aus Erzählungen kennen, zu verstehen.

Vier Überlegungen zu Europa

in Kooperation mit OI

Das Občanský Institut und die Konrad Adenauer Stiftung haben gemeinsam die Publikation "Vier Überlegungen zu Europa" heraus gegeben. Als Autoren konnten Josef Isensee, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bonn, Udo di Fabio, Verfassungsrichter am Verfassungsgericht in Karlsruhe, Hans-Jürgen Papier, Präsident des Verfassungsgerichts sowie Karel Schwarzenberg, tschechischer Senator und Vorsitzender der Partei TOP 09 gewonnen werden. Sie diskutieren verschiedene Aspekte der Europäischen Union, wie beispielsweise den Vertrag von Lissabon oder Europäische Werte.

Vaclav Klaus unterschreibt Lissabonner Vertrag

Ratifizierung in Tschechien damit abgeschlossen

Nach monatelangem Hin- und Her hielt Vaclav Klaus zumindest sein Wort: Nur wenige Stunden nach dem Urteil des tschechischen Verfassungsgericht, dass der Lissabonner Vertrag in Einklang mit der tschechischen Verfassung stehe, unterschrieb der Staatspräsident den Vertrag und schloss somit den Ratifizierungsprozess in Tschechien ab.

Tauziehen um die Ratifizierung des Lissabonner Vertrags

Wachsender Druck auf Vaclav Klaus

Aufatmen in Irland und Europa. In einem zweiten Referendum zum Vertrag von Lissabon am Freitag, den 2. Oktober haben die Iren dem Vertrag mit deutlicher Mehrheit zugestimmt. Votierten bei einer ersten Volksabstimmung vor 15 Monaten noch 53 Prozent der Bevölkerung gegen den Vertrag, so waren es diesmal die Befürworter, die mit 67,1 Prozent siegten. Die Wahlbeteiligung war mit 58 Prozent ebenfalls höher als beim ersten Referendum.

Tschechien hofft mit Schwarz-Gelb auf Ende der Krise in Deutschland

Bereits kurz nach 18.30 Uhr gingen auch durch die tschechischen Medien die ersten Berichte über den Ausgang der Bundestags-Wahlen über den Ticker. „Sieg der Mitte-Rechts Parteien in Deutschland“, „Merkel wird Sozialdemokraten los, regiert nun mit Liberalen“, „Merkel feiert“ lauteten die Schlagzeilen, mit denen die tschechischen Medien den Erfolg von Schwarz-Gelb herausstellten.

Über Prag in die Freiheit

20. Jahrestag der freien Ausreise der DDR-Botschaftsflüchtlinge

Vor 20 Jahren, am Abend des 30. Septembers 1989, verkündete der damalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher vom Balkon des Palais Lobkowicz, der Deutschen Botschaft Prag, seinen historischen Halbsatz: „Liebe Landsleute, wir sind gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute ihre Ausreise…“. Der Rest des Satzes, der die unkonditionierte Ausreise der ostdeutschen Botschaftsflüchtlinge in die Bundesrepublik bewilligte, ging im Jubel der fast 4000 DDR-Bürger im Innenhof der Botschaft unter.

Neuwahlen fallen aus

Verfassungsklage zeigt Wirkung - Sozialdemokraten blockieren Parlamentsauflösung - Topolanek gibt Mandat auf

Das Durcheinander in der tschechischen Politik ist perfekt: Nachdem das Jahr mit dem Sturz der Regierung während der eigenen EU-Ratspräsidentschaft schon turbulent begonnen hatte, scheiterten nun die für Oktober angesetzten Neuwahlen an einer Verfassungsklage und der Uneinigkeit der Parteien. Der für die Sozialdemokraten (ČSSD) ins Parlament eingezogene, inzwischen aber als unabhängiger Mandatsträger auftretende Abgeordnete Miloš Melčak klagte vor dem Gericht in Brno, dass eine Ansetzung von Neuwahlen lediglich für „außerordentliche Notsituationen, z.B. den Kriegsfall“ verfassungskonform wäre.