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„Stell dir vor, es ist Europa und keiner geht hin“

Interview mit Fürst Karel von Schwarzenberg

Im Interview mit Dr. Hubert Gehring, dem Leiter der KAS-Außenstelle Tschechien, spricht Fürst Karel von Schwarzenberg, einer der poulärsten tschechischen Politiker, über die Parteienlandschaft in seiner Heimat, die Europäischen Union und die Fremdenfeindlichkeit in Tschechien.

6. Newsletter zur tschechischen EU-Ratspräsidentschaft

Zwischen Stolz und Sturz: Tschechische EU-Ratspräsidentschaft geht zu Ende

Newsletter Nr. 6/2009 mit weiterem Hintergrundwissen, Terminen, Interviews und aktuellen Entwicklungen

ODS gewinnt Europawahlen in Tschechien

Euroskeptiker verlieren / ODS-Spitzenkandidat Zahradil nur Zweiter

Der Trend der Wochen seit dem Regierungssturz hat sich auch in den Ergebnissen der Wahlen zum Europäischen Parlament manifestiert: Die ODS ist auf Höhenflug, die Sozialdemokraten (ČSSD) verlieren weiter. Mit 31 Prozent konnten die Bürgerdemokraten des ehemaligen Premiers Mirek Topolánek ihr Ergebnis von 2004 sogar leicht verbessern, bleiben aber bei neun erreichten Mandaten. Profitiert hat die ODS von der relativ geringen Wahlbeteiligung von 28 Prozent – sie konnte ihre Wähler offensichtlich wesentlich besser mobilisieren als die Sozialdemokraten (ČSSD).

European Days - Pressebericht

Pressebericht zu den "European Days" in Olomouc, Brno, Prag und Pilsen

5. Newsletter zur tschechischen EU-Ratspräsidentschaft

Nach dem Regierungssturz: Tschechien wird von „Experten“ regiert

Newsletter Nr. 5/2009 mit weiterem Hintergrundwissen, Terminen, Interviews und aktuellen Entwicklungen

Senat ratifiziert den Lissabonner Vertrag

Unterschrift von Präsident Klaus fehlt noch

Mehr als sieben Stunden dauerte die entscheidende Sitzung bis das Ergebnis bekannt wurde: Der tschechische Senat hat den Lissabonner Vertrag ratifiziert. Damit ist die zweite Verfassungshürde genommen. Bereits im Februar 2009 hatte das Abgeordnetenhaus dem Vertragswerk zugestimmt. Nun setzten sich im Senat die Europragmatiker und –befürworter durch und konnten eine Mehrheit von 54 zu 20 Stimmen erreichen (5 Enthaltungen). Die deutliche Abstimmung zugunsten des Vertrages läßt dabei Spielraum für Spekulationen, denn eigentlich galt gerade die ODS-Fraktion im Senat als Europaskeptisch.

Die nationalen Interessen in einer modernen Demokratie - Tschechische Republik

Das Buch bietet eine grundlegende Analyse der Abläufe und Probleme, die mit der Herausbildung nationaler Interessen in einem demokratischen System verbunden sind. Die Autoren bewegen sich dabei sowohl auf nationalstaatlicher als auch internationaler Ebene. Nach einer theoretischen Annäherung, wird konkret auf die Situation in der Tschechischen Republik eingegangen. Das Buch fördert die Diskussion über die Wege, Möglichkeiten und Grenzen, die einem modernen demokratischen System in Zeiten von politischer und wirtschaftlicher Globalisierung gesetzt sind.

Střední Evropa - Die politische Meinung

Ausgabe 132

Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema EU und Religion, dem europäisch-russischen Verhältnis sowie der aktuellen Situation in Mitteleuropa. Sie bietet Informationen zur Pluralismusdiskussion in der EU und der neuen Diskussion um christliche Werte. Außerdem wird der Einfluss Russlands auf Tschechien und Europa genauer analysiert und die Beziehungen zwischen Russland und Europa untersucht. So wird erneut die strategische Bedeutung des geplanten amerikanischen Raketenabwehrsystems in Tschechien und seine Auswirkungen für Europa detailliert dargelegt.

Střední Evropa - Die politische Meinung

Die Publikation beschäftigt sich mit dem aktuellen Stand der Weltpolitik, dem Klimawandel und der jüngeren Vergangenheit Europas. So finden sich unter anderem Beiträge zur Politik Chinas in Afrika, dem neuen Russland und der amerikanischen Sozialpolitik. Zudem werden neue Möglichkeiten des Klimaschutzes vorgestellt und auf neue Herausforderungen eingegangen. Außerdem finden sie Beiträge zur jüngeren, tschechischen Vergangenheit, die einen Überblick über die Transformationsphase in den 90er Jahren geben.

4. Newsletter zur tschechischen EU-Ratspräsidentschaft

Tschechien: Zerrissen zwischen EU-Gipfeln, Obama und nationaler Instabilität

Am 24. März stürzte die tschechische Politik in eine schwere Krise, über die ganz Europa mit Unverständnis den Kopf schüttelt: Premierminister Mirek Topolanek und seinem Kabinett wurde mitten in der EU-Ratspräsidentschaft das Vertrauen entzogen, im Oktober soll ein neues Parlament gewählt werden. Nicht nur die tschechische Innenpolitik, auch Europa stellt diese Entwicklung vor neue Hürden: Wie geht es mit dem Lissabonner Vertrag weiter, über den der Senat noch abstimmen muss? Wer soll die tschechische Ratspräsidentschaft zu Ende führen?