Publikationen

Jugendstudie Türkei 2021

Eine quantitative und qualitative Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung Türkei

Was denkt die türkische Jugend? Die Jugendstudie 2021 der Konrad-Adenauer-Stiftung Türkei gibt Aufschluss darüber. Die türkische Jugend ist unzufrieden und wünscht sich nachdrücklich eine Veränderung. Sie fühlen sich nicht beachtet und von der Gesellschaft vernachlässigt. Die Mehrheit der jungen Menschen in der Türkei hat eine pessimistische Sicht auf die Zukunft ihres Heimatlandes. Eine im Februar 2022 veröffentlichte Studie, die im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung Türkei von einem unabhängigen Forscherkollektiv unter Leitung von Prof. Dr. Ali Çağlar, erstellt worden ist, gibt neue Einblicke in das Denken, die Werte und die Lebensumstände der sogenannten „Generation Z“. Die Bedürfnisse, Ansichten und Lage dieses wichtigen Teils der Wählerschaft zu verstehen, ist entscheidend für das Verständnis der Türkei von morgen.

Der Europäische Grüne Deal und KMU's

Die Europäische Kommission hat im Dezember 2019 den Europäischen Grünen Deal veröffentlicht, der darauf abzielt, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen und die Wirtschaft der Europäischen Union (EU) durch Trennung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch nachhaltig zu gestalten.

A Turkish Perspective on Syria - Part II: Silence Before the Storm

An updated assessment of the situation in Syria, especially Idlib, from a Turkish perspective with a detailed overview of the actors on the ground.

Neue nationalistische Partei in der Türkei

Zafer Partisi – Partei des Sieges?

In der Türkei rumort es in der nationalistischen Szene. Am 26. August 2021 wurde beim türkischen In-nenministerium offiziell die Parteigründung der Zafer Partisi (deutsch: Partei des Sieges) eingetragen. Nach der Gründung der İYİ-Partei 2017 als Abspaltung der rechtsnationalistischen MHP, findet nun eine weitere Parteineugründung im nationalistischen Parteienspektrum statt. Die neue Partei um den ehe-maligen stellvertretenden Vorsitzenden der MHP und der İYİ-Partei, Prof. Dr. Ümit Özdağ, rekrutiert sich vor allem aus alten MHP-Kadern, welche 2017 aus Unmut gegenüber den langjährigen Parteivorsitzen-den Devlet Bahçeli zur İYİ-Partei gewandert sind.

pixabay/pixource

Der Europäische Grüne Deal und die Türkei - Möglichkeiten und Implikationen

Im Dezember 2019 verkündete die damals neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dass die EU anstrebe im Jahr 2050 klimaneutral zu sein und spätestens dann keine Netto-Treibhausgasemissionen mehr freigesetzt werden sollen. Dieser „Grüne Deal“ (EGD) ist im Kern ein Versuch eine nachhaltige EU-Wirtschaft durch Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch zu gestalten. Die europäische Wirtschaft soll moderner und ressourceneffizienter werden und gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben. Dazu gehört auch eine grundlegende Überholung des europäischen Energiesystems. Der EGD betrifft aufgrund seiner ambitionierten Agenda und der politischen Brisanz aber auch Staaten außerhalb der EU: Er wird die Beziehungen der EU zu wichtigen Handelspartnern und Energielieferanten zweifellos neu strukturieren. Die grüne Transformation wird nicht ohne die Einbindung von wichtigen Handelspartnern und außereuropäischen Produktionsstandorten gelingen. Die geopolitischen Implikationen und außenpolitischen Konsequenzen des European Green Deals werden demnach auch die Türkei treffen.

Necati Savaş/European Union, 2021

Von Gipfel zu Gipfel – EU-Türkei Beziehungen im Schlingerkurs

Seit mehr als ein Jahr beschäftigen sich die regelmäßigen und außerordentlichen Sitzungen des Europä-ischen Rates nicht nur mit der Covid-19-Pandemie, sondern auch mit dem Stand der EU-Türkei Bezie-hungen. Von insgesamt 12 Ratssitzungen von Anfang 2020 bis jetzt haben sich sechs direkt oder indirekt den EU-Türkei Beziehungen gewidmet. Das Thema ist allgegenwärtig und scheint festgefahren zu sein. Die letzte Ratssitzung am 25. und 26. März bekräftige dennoch erneut die Bereitschaft der EU am Fest-halten einer positiven Agenda für die Türkei. Der anschließende Besuch der beiden europäischen Präsi-denten unterstrich den Wunsch nach einer neuen Dynamik in den Beziehungen zwischen Ankara und Brüssel. Ob diese letzten Entwicklungen eine Trendwende in den europäisch-türkischen Beziehungen darstellt, bleibt abzuwarten. Ein Überblick über eine Talfahrt.

Eastern Mediterranean in Uncharted Waters: Perspectives on Emerging Geopolitical Realities

Eastern Mediterranean in Uncharted Waters: Perspectives on Emerging Geopolitical Realities

A TURKISH PERSPECTIVE ON SYRIA

A TURKISH PERSPECTIVE ON SYRIA

Die aktuelle Situation in Syrien ist nach wie vor eine nähere und genauere Betrachtung wert.

European Union 2016 - European Parliament / CC B>-NC-ND 4.0

Flüchtlinge in der Türkei

Ist das Geld der EU gut angelegt?

Mit dem Feuer in Moria richteten sich die Augen der Welt erneut auf Europas Migrationspolitik. Deutschland hat die Wichtigkeit dieses Themas nicht vergessen: Am Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem 10. September wurde die Migrationspolitik in einer Podiumsdiskussion mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem EVP-Vorsitzenden Donald Tusk als „das neben Corona drängendste Problem in Europa“ identifiziert. Die meisten Geflüchteten weltweit befinden sich derweil auf der anderen Seite der Ägäis in der Türkei und werden dort auch mit europäischer Hilfe versorgt. Das wirft bis heute immer wieder Fragen auf in Europas Parlamenten und Medien: Wohin genau gehen die Zahlungen der EU und erfüllen sie auch ihren Zweck? Was muss geschehen, damit der Zulauf nach Lesbos nicht wieder ansteigt?

From escalation to normalisation

“It is hard to envisage a shared future for the Eastern Mediterranean without a solution to the Cyprus Question.”

A Greek-Turkish dialogue and the role of Germany