Veranstaltungsberichte

Budapester Gespräche: Europas innere und äußere „Grenzen“

Grenzbetrachtungen aus deutscher und ungarischer Sicht

In Zusammenarbeit mit dem Europa-Kolleg Hamburg, der Wirtschaftshochschule Budapest (BGF) und der Andrássy Universität Budapest organisierte die Konrad-Adenauer-Stiftung die mittlerweile 12. Expertenrunde im Rahmen der Veranstaltungsreihe der „Budapester Gespräche“ zum Thema „Europas innere und äußere Grenzen: Grenzbetrachtungen aus deutscher und ungarischer Sicht“ im Spiegelsaal der Andrássy Universität Budapest.

Im Zentrum stand dabei die Frage nach der Möglichkeit und den Grenzen der Ausgestaltung der Europäischen Union im Bezug auf die Wirtschafts- und Währungsunion vor dem Hintergrund der Staatsverschuldungskrise. Themen waren unter anderem der Umgang der Europäischen Union mit der derzeitigen Finanzsituation und die zukünftigen Herausforderungen. Ferner wurde die Unterstützung von Mitgliedstaaten, die die Wirtschafts- und Währungsunion gefährden, aber auch die Frage nach Werten und Verantwortung in einem gemeinsamen europäischen Raum diskutiert. Dabei wurden die Fehler bei der Fiskalpolitik der europäischen Staaten und EU-Institutionen herausgestellt, um zukünftige Gestaltungs- und Lösungsmöglichkeiten, aber auch deren Grenzen ableiten zu können.

Die Vorträge der Experten waren eine gute Grundlage, um über die Ausgestaltung der Wirtschafts- und Währungsunion, die Vor- und Nachteile eines Beitritts von mittel- und osteuropäischen Staaten wie z.B. Ungarn, aber auch über die Grenzen einer Fiskalunion im Plenum zu diskutieren. Schwerpunkte waren ferner auch der EU-Haushalt, die Zukunft der Europäischen Kohäsionspolitik und die Rolle der EU-Institutionen.

Patrick Burmeier

Eröffnung der 12. Budapester Gespräche durch Frank Spengler, Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad-Adenauer-Stiftung KAS Ungarn
Teile des Publikums der 12. Budapester Gespräche KAS Ungarn