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"Sanktionen gegen Russland kein Ersatz für langfristige Strategie"

USA-Experte Lars Hänsel im Interview mit Deutschlandradio

Demonstrative Harmonie herrschte zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama bei der gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus. Doch während beide Seiten beim Vorgehen in der Ukraine-Krise weitgehend an einem Strang ziehen, herrscht beim NSA-Skandal weiterhin Uneinigkeit. Über Russland, Energiesicherheit und das transatlantische Verhältnis sprach Dr. Lars Hänsel, Leiter des USA-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, im Deutschlandradio-Interview.

Demonstrative transatlantische Einigkeit

Bundeskanzerlin Angela Merkel zu Besuch in den USA

Am 1. Mai 2014 besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel die USA zu einem 24-stündigen Arbeitsbesuch. Die Agenda aller Gespräche mit Präsident Barack Obama, aber auch mit Senatoren, weiteren Politikern und der geschäftsführenden Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, wurden von der aktuellen Krise in der Ukraine bestimmt und den Beziehungen zu Russland.

Freedom of the Press Report 2014

Seit mehr als zwanzig Jahren steht die Organisation Freedom House für die Messung von Bürger-, Freiheits- und Menschenrechte in der gesamten Welt. Der Demokratie Score, den Freedom House jährlich jedem Staat zuspricht, wird sowohl in der Gesellschaft als auch in den politischen Wissenschaften hoch geschätzt. Am 1. Mai hat Freedom House nun seinen Freedom of the Press 2014 offiziell vorgestellt und dabei zahlreiche negative Entwicklung in dem Verhältnis zwischen Staat und Medien weltweit aufgezeigt.

The Role of Jewish and Muslim Communities in the Politics of Germany and the U.S.

Bericht über die Veranstaltung des American Institute for Contemporary German Studies (AICGS)

Am 23. April 2014 lud das Institute for Contemporary German Studies (AICGS) zu einem Workshop über die Rolle der Jüdischen und Muslimischen Gemeinschaften in der Politik Deutschlands und der USA.Das Panel mit dem Titel „Möglichkeiten ethnischer und religiöser Minderheiten zur Beeinflussung der Außenpolitik“ wurde von Parke Nichelson, (AICGS) moderiert.

Putins Russland

Zeit für eine neue Politik der Eindämmung?

Die Annexion der Krim markierte auch für den russischen Präsidenten Wladimir Putin einen neuen Punkt der Konfrontationen gegenüber dem Westen. Ist es nach diesem Schritt an der Zeit, Putins Russland zu stoppen und die Politik des russischen Präsidenten erneut einzudämmen? Diese Fragen diskutierten hochrangige Experten auf Einladung des McCain Instituts der Arizona State University (www.mccaininstitute.org) Mitte April in Washington DC. Moderiert wurde die Diskussion im United States Navy Memorial von Elise Labott, CNN.

Krise in der Ukraine

Herausforderung für die US-Außenpolitik

Auch in den USA hat die Krise in der Ukraine zu einer kontroversen Debatte über das weitere Vorgehen geführt. Dabei gibt es eine weitgehende Einigkeit, dass eine militärische Lösung derzeit nicht infrage kommt und geeignete diplomatische und wirtschaftliche Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Unbemannte Fluggeräte im zivilen Luftraum der USA – Mehr als eine Frage der Technik?

In den Vereinigten Staaten schreiten die Pläne zu der Einführung unbemannter Flugsysteme im zivilen Luftraum voran. Mitunter entsteht der Eindruck, als läge ein besonderer Fokus auf der technischen Realisierung dieser Entwicklung. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Einführung darüber hinaus kulturelle und werteorientierte Fragen aufwirft. Diese Fragen werden zunehmend in der amerikanischen Öffentlichkeit diskutiert. Es ist erkennbar, dass einige Antworten noch nicht gefunden sind und sich die Gesellschaft mit der Akzeptanz noch schwer tut.

US–amerikanische Sichtweise auf die Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm

DISKUSSION ZUM AKTUELLEN ABKOMMEN ZWISCHEN DEN E3+3 UND IRAN

Nach dem langjährigen Scheitern der Verhandlungen zum umstrittenen iranischen Atomprogramm zwischen den E3+3 und dem Iran ist im November 2013 in Genf eine vorläufige Einigung zwischen den Verhandlungspartnern erzielt worden. Aktuell findet in den USA eine politische Diskussion zu der Frage statt, inwiefern man von den Vereinbarungen dieses „Joint Agreements“ profitieren würde und welche Forderungen man in Bezug auf die weiterführenden Verhandlungen bis zum geplanten endgültigen Abschluss eines Abkommens im Juli 2014 stellen sollte. Auch die Diskussion im Iran wird aufmerksam verfolgt.

Diskussion der NSA-Affäre in den USA

Das Spannungsverhältnis zwischen Sicherheit und Freiheit spaltet die politischen Akteure

In seiner Rede zu der NSA am 17. Januar suchte US Präsident Barack Obama die schwierige Balance zwischen den beiden Werten Sicherheit und Freiheit. Während er versuchte, durch Reformankündigungen die Kritiker der massenhaften Ausspähung durch die NSA zu beruhigen, unterstrich er jedoch gleichzeitig die Bedeutung nachrichtendienstlicher Arbeit im Kampf gegen den Terrorismus. Innerhalb der US Politik treffen diese Vorschläge jedoch auf Gegenwind. Auch zeigt sich bei keiner der politischen Parteien eine einheitliche Linie, vielmehr deutet sich eine Spaltung an.

U.S. Foreign Policy and the Future of the Global Liberal Order

EINE VERANSTALTUNG DER SCHOOL OF ADVANCED INTERNATIONAL STUDIES (SAIS) DER JOHN HOPKINS UNIVERSITY

Dass mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Neuordnung in Mittel- und Osteuropa eine neue Dynamik in der Diplomatie geschaffen wurde, beschäftigt die Politikwissenschaftler seit fast nunmehr einer Generation. Gideon Rose, allseits geachteter Herausgeber der führenden Fachzeitschrift für US-Außenpolitik und Internationale Beziehungen, Foreign Affairs, hat nun bei einem Vortrag zum Thema „U.S. Foreign Policy and the Future of the Global World Order“ in Washington, D.C. seine Sicht der Dinge dargelegt.