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Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Publikationen

Die Vision von den Vereinigten Staaten von Afrika

Die Wahl des libyschen Staatschefs Muammar el Gaddafi zum Vorsitzenden der Afrikanischen Union könnte die panafrikanische Organisation stärken – oder ihr empfindlichen Schaden zufügen.

Erstmals ein demokratischer Wechsel an einer Parteispitze in Togo

Neuer Vorsitzender der Oppositionspartei CAR setzt auf Jugend und Wirtschaft

Erstmals in der Geschichte Togos hat ein Parteiführer freiwillig sein politisches Amt an einen jüngeren Nachfolger abgegeben. Der Parteigründer und ehemalige Premierminister Yawovi Agboyibo trat vom Vorsitz seiner Partei CAR zurück und übergab den Stab an den jüngeren Anwalt Dodji Apevon. Agboyibo macht somit nach den verlorenen Parlamentswahlen von Ende 2007 den Weg frei für eine Verjüngung und Neuausrichtung der Partei.

Niger: Steht das Land vor einem „zivilen Staatsstreich“?

Präsident Tandja plant Verlängerung seiner Amtszeit

Langsam lichten sich die politischen Nebelwolken und die politische Vision von Präsident Mamadou Tandja wird erkennbar. Seit zwei Jahren tobt bereits der Machtkampf mit dem heute im Gefängnis sitzenden ehemaligen Premierminister Hama Amadou. Amadou, der lange Zeit als Kronprinz und natürlicher Nachfolger von Präsident Tandja galt, wurde zum Hauptgegner des Präsidenten. Viele politische Beobachter konnten sich lange nicht erklären, welchen Sinn die Anstrengungen des Präsidenten haben könnten, mit allen Mitteln Amadou, den Vorsitzenden der Regierungspartei MNSD – Nassara, als Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen im Jahre 2009 zu verhindern.

Togo mit neuem Premierminister

Regierung beschließt Notprogramm zum Wiederaufbau des Landes

Am 7. September 2008 wurde der neue Premierminister Fossoun Houngbo ernannt. Premierminister Houngbo folgt auf den nach den Wahlen 2007 ernannten Komplan Mally. Der neue Mann an der Spitze kommt aus dem Ausland und war vorher für das Regionalbüro des PNUD in Dakar tätig.

la décentralisation dans la zone UEMOA

Vers la création d'un Réseau des Associations de Pouvoirs Locaux de l'Espace UEMOA

La Fondation Konrad ADENAUER se félicite de cette initiative historique et invite les uns et les autres à oeuvrer ensemble pour son rayonnement et son ascension. Elle est particulièrement emerveillée par le dévouement des participantes qui ont fait d'une pierre deux coups, en donnant corps par la même occasion à une association des femmes, élues locales de la sous région ouest africaine.

Gemischte Halbzeitbilanz der Regierung Yahi Boni

Regierungsumbildung soll neuen Schwung bringen

Gut zweieinhalb Jahre nach dem grandiosen Wahlsieg von Yahi Boni ist die Euphorie in Benin verschwunden. Wurde die Präsidentenwahl mit dem Slogan „ Changement“ gewonnen, so gab man später das Ziel an, Benin zum Schwellenland zu machen. „Benin émergent“ wurde zum Schlagwort der Regierung Yahi Bonis.

Nouvelle parution:

Réussir les actions de formation

"Réussir les actions de formation" c'est le titre de l'ouvrage réalisé par François Legounou, géographe, consultant qui a déjà capitalisé une dizaine d'années environ d'expérience en matière d'élaboration, d'animation et d'évaluation de sessions de formation, dans la sous-région ouest africaine. Il y retrace entre autres les stratégies de communication, du leadership et du développement à la base.

Parution d'un livre sur les accords ACP-UE

Les actes de la rencontre sous régionale du Réseau des Jeunes Experts de l’UPADD-AO sur les Accords de Partenariat UE/ACP viennent de paraître. On y retrouve notamment les interventions sur des thèmes tels que : "Les accords de partenariat économique : pourquoi et comment en est-on arrivé là ? , Les APE : enjeux et conséquences pour les pays de la sous région", "Les APE : quelles exigences pour les partis politiques ? "

Machtkampf im Niger spitzt sich zu

Ex-Premierminister drohen 20 Jahre Gefängnis

Der Sahelstaat Niger, eines der ärmsten Länder der Welt, durchläuft zurzeit eine äußerst kritische Phase. Soziale Unruhen drohen, da die Lebensmittelkrise mit ihren Preisexplosionen dem Land sehr zu schaffen macht. Kannte der Niger schon in der Vergangenheit Nahrungsmittelkrisen, welche sich zu Hungersnöten entwickelten, muss der Staat jetzt abermals all seine Kräfte darauf konzentrieren, Schlimmeres zu verhindern. Gleichzeitig hat das Land mit der Rebellion der Tuareg im Norden zu kämpfen, welche u.a. den Wüstentourismus zum Erliegen brachte. Als wenn dies nicht genug Herausforderungen wären, tobt jetzt obendrein noch ein Machtkampf in der Regierungspartei MNSD-Nassra.

Krise in Mali weitet sich aus

Präsident ATT setzt auf Politik der Starken Hand im Tuareg-Konflikt

Nach dem Niger gerät nun auch Mali immer tiefer in die Tuareg-Krise.Mit dem Abkommen von Algier im Juli 2006 glaubte man, die Tuareg-Krise beendet zu haben. Damals gelang es Mali auf dem Verhandlungswege, den Frieden im Norden wieder herzustellen. Geradezu beispielhaft, verglichen mit dem Niger, löste der malische Präsident Amadou Toumani Touré (genannt ATT) damals die Rebellion im Norden des Landes auf.

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Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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