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IMAGO / Pond5 Images

Präsidentschaftswahl 2023 in Liberia

Friedlicher Machtwechsel und Hoffnung auf Fortschritt.

Oppositionskandidat Joseph Boakai löst den amtierenden Präsidenten George Weah im Amt ab und wird neues Staatsoberhaupt der Republik Liberia. Die Hoffnungen in die neue Regierung sind dabei groß.

Flickr / Commonwealth Secretariat / CC BY-NC 2.0

Die Wahlen in Sierra Leone vor dem Hintergrund geopolitischer Instabilität

Julius Maada Bio wurde am 24. Juni 2023 als Staatsoberhaupt von Sierra Leone wiedergewählt, um das Land mit knapp 9 Millionen Einwohnern durch stürmische Zeiten zu führen

Zum Hintergrund: Das ressourcenreiche, englischsprachige Land am Golf von Guinea wird in den kommenden zwei Jahren eines von zehn nichtständigen Mitgliedern im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sein. Sierra Leone hat gemeinsame Grenzen mit Guinea und Liberia und entspricht der Fläche nach in etwa Bayern. Die Republik verfügt über bedeutende Bauxit-, Diamanten-, Eisenerz-, Titan- und Rutilvorkommen. Letztere machen einen Großteil der deutschen Importe aus Sierra Leone aus. Nach seiner Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1961 nahmen bald autoritäre Tendenzen zu, die in eine Einparteienherrschaft führte. Korruption, schlechte Regierungsführung, immer brutalere Repressionen und Vetternwirtschaft mündeten im Jahr 1991 in einen langjährigen Bürgerkrieg. Dieser Krieg hatte fast zwei Millionen Vertriebene zur Folge und forderte zwischen 100.000 und 200.000 Tote. Seit 2002, nachdem der Krieg offiziell für beendet erklärt wurde, ist das Land um einen Wiederaufbau bemüht. Es gehört jedoch bis heute zu den ärmsten Ländern der Welt. Damit ist nicht verwunderlich, dass Sierra Leone von den Schocks der Covid-19-Pandemie und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine besonders schwer getroffen wurde. Die Folgen des Bürgerkrieges klingen weiter nach und auch der Ausbruch von Ebola 2014-2016 behinderte die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig. Die Bevölkerung leidet unter hoher Inflation (derzeit 43%) und wachsender Armut. Vor einem Jahr kam es als Folge zu gewaltsamen Unruhen, die Dutzende Menschen das Leben kosteten. Entsprechend gespannt war die Lage vor den Wahlen im Juni 2023.

Dr. Stefanie Brinkel s'exprime au sujet de l'ancienne chancelière allemande Dr. Angela Merkel

Dr. Angela Merkel reçoit ce 8 février son Prix FHB pour la recherche de la Paix à Yamoussoukro

L'ancienne chancelière et désormais membre du Conseil d'administration de la Konrad-Adenauer-Stiftung, recevra ce mercredi 8 février 2023 le Prix Félix Houphouët-Boigny pour la recherche de la Paix à Yamoussoukro en Côte d'Ivoire.

Novembre 2020 - Octobre 2022: Retour en chiffres sur 2 ans du projet FiPNAT

Bilan du projet « Finances Publiques, Notre Affaire à Tous » (FiPNAT)

Le projet FiPNAT, porté par la Konrad-Adenauer-Stiftung, l'Union Européenne et l'ONG Action pour la Promotion des Droits de l'Homme (APDH), a pris fin le 31 Octobre 2022, après deux ans de vulgarisatino des concepts et pratiques liés aux finances publiques en Côte d'Ivoire. Retour sur les activités du projet.

Ordre juridique en Afrique : la KAS et son partenaire CREDFiP ouvrent le débat

Discussions autour du thème « L’ordre Juridique : entre stabilité et instabilité »

« L’ordre juridique : entre stabilité et instabilité », tel fut le thème du colloque international organisé par le CREDFiP avec le soutien financier de la Konrad-Adenauer-Stiftung à travers son Programme Régional pour le Dialogue Politique en Afrique de l’Ouest (PDWA), les 08, 09 et 10 Décembre 2022 à l’UFR des Sciences Juridiques et de Gestion de l’Université Alassane Ouattara de Bouaké au centre de la Côte d’Ivoire.

Die dschihadistische Bedrohung im Norden von Ghana und Togo

Bestandsaufnahme und Perspektiven

Die Studie „La menace Djihadiste au Nord du Ghana et du Togo : Etat des lieux et perspectives pour contenir l'expansion“ wurde vom Mehrländerprogramm Politischer Dialog Westafrika (PDWA) der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit PROMEDIATION erstellt. Sie konzentriert sich auf die jüngsten Entwicklungen der dschihadistischen Terrorgefahr im Norden von Ghana und Togo und ist eine Fortführung der im Jahr 2021 erschienen Studie „Nord des pays du Golfe du Guinée, la nouvelle frontière des groupes djihadistes?“.

iStock/Angelina Bambina

Glaube in Aktion

Wie religiöse Organisationen den demografischen Wandel in Westafrika voranbringen

Im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung untersuchte das Berliner Institut für Bevölkerung und Entwicklung die Rolle religiöser Autoritäten und Organisationen in 16 westafrikanischen Ländern in demografierelevanten Bereichen wie Geschlechtergleichstellung, Familienplanung und Sexualität.

REUTERS/Stringer

Westafrika – Eine Bestandsaufnahme der COVID-19-Pandemie

Ein Ausblick auf Auswirkungen und zukünftiges Potenzial, basierend auf mehr als 40 Interviews mit Experten aus der Westafrika

Die COVID-19-Pandemie traf viele der afrikanischen Länder südlich der Sahara auf ihrem Weg zu Wachstum und Stabilisierung, und wie alle anderen Länder weltweit waren sie völlig unvorbereitet. Die wirtschaftlichen Einschränkungen aufgrund von Lockdowns und makroökonomischer Instabilität erhöhen die Armut und bedrohen die Lebensgrundlage vieler Menschen. Zweifellsohne steht Subsahara-Afrika vor großen wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen.

A threat from the North of the Gulf of Guinea Countries - New Frontier for Jihadist Groups in West Africa?

It can be observed that jihadist groups in West Africa are increasingly expanding their areas of activity from the Sahel to the coastal countries along the Gulf of Guinea for some time now. Especially from Burkina Faso, where entire regions are already outside state control, these actors are advancing further and further south.

Maintenant, la jeunesse parle !

2000 jeunes et leurs ambitions citoyennes en Afrique de l'Ouest

En collaboration avec l'institut d'études de marché LOOKA, la Konrad-Adenauer-Stiftung a mené une enquête auprès des jeunes d'Afrique de l'Ouest pour en savoir plus sur leurs ambitions et leurs opinions.

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Offene Reihen

"In der Wesermarsch, aus aller Welt"

Workshop Moderationstraining

Zum Auftakt des dreijährigen Projektes "In der Wesermarsch, aus aller Welt!' fand am Freitag und Samstag, 18. und 19. August, in Brake ein Workshop über Kommunikationsstrategien statt. Das Herrmann-Ehlers-Bildungsforum Weser-Ems fördert das Projekt und gestaltete den Auftaktworkshop mit dem Projektteam.  Als Referent führte Dr. Thomas Thielen durch das Programm, bei dem es um Interview-Schulungen, Übungen zur Moderation von Gesprächen und operativ aufmerksame Kommunikation ging. 

 

In dem Projekt geht es um Lebensgeschichten sowohl junger als auch älterer Menschen, die filmisch aufgezeichnet, dokumentiert und öffentlich präsentiert werden. Dabei sollen Generationen in den Dialog treten - für eine vielfältige und offene Gesellschaft. Im ersten Workshop wurde das Projektteam für diese Interviewsituationen geschult. Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus der Wesermarsch und umzu, zudem nahmen Schülerinnen und Schüler der Zinzendorfschule  aus Tossens teil. In dem zeitägigen Workshop wurde kreativ in Einzel- und Gruppenarbeit, in Simulationen die Interviewsituation geübt. Nach dem Workshop geht es im Projekt weiter mit ersten Interviews.

Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

Länderberichte mal anders

Recherchen zu „Bildung von Menschen mit Behinderung“ weltweit

Menschen mit Behinderung zählen auch im Bildungsbereich zu den besonders marginalisierten Gruppen und das nicht nur in den so genannten Entwicklungsländern. In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass Bildung eine wesentliche Voraussetzung einer nachhaltigen Entwicklung ist. Nicht zuletzt fordert uns die Agenda 2030 mit ihrem Leitprinzip „Niemanden zurückzulassen“ dazu auf, unser Augenmerk auf dieses Thema zu richten - auch und besonders in der Auslandsarbeit.

 

Wie steht es um den Zugang zu Bildung in den verschiedenen Ländern, in denen wir aktiv sind? Inwiefern haben Menschen mit Behinderungen die gleichen Zugangschancen wie nicht behinderte Menschen? Mit welchen Schwierigkeiten werden die Menschen konfrontiert, welche Hürden gilt es zu überwinden und wie können wir als Stiftung einen Beitrag leisten, um Menschen mit Behinderungen den Zugang zu (politischer) Bildung und unseren Angeboten gleichberechtigt zu ermöglichen?

 

Mit unserer Publikationsreihe „Länderberichte mal anders“ wollen wir über den aktuellen Stand des Zugangs zu Bildung von Menschen mit Behinderungen berichten. Unsere Auslandsbüros recherchieren daher zu Situation und Entwicklungen in verschiedenen Ländern. Durch unserer Berichte können wir das Bewusstsein für die leider noch allzu oft bestehenden Ungleichheiten erhöhen und ein stärkeres Augenmerk auf das Thema Inklusion richten.

Veranstaltungsberichte

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

Vietnam Quarterly Macroeconomic Report Quarter 3 - 2018

Viet Nam's economy maintained its growth momentum, growing at 6.88% (yoy) in Q3/2018. For the first nine months of the year, economic growth was 6.98% with a solid recovery of agriculture, forestry, fisheries and services (3.65% and 6.89%, respectively) and the 8.89% impressive growth of industry and construction area. Under the current situation, economic growth in the whole year is likely to exceed 6.8%.