Seminar

Burkina Faso: Politische Bildung in den Kasernen

In Zusammenarbeit mit dem burkinischen Verteidigungsministerium.

Details

Bei Staaten, die sich gegenwärtig im Demokratisierungsprozess befinden, wie zum Beispiel Benin, Burkina Faso, Mali und Niger, sind auch die Voraussetzungen dafür gegeben, Fragen der Staatsbürgerkunde mit dem Militär und Organen der Sicherheitskräfte zu erörtern. Zielsetzung ist hierbei, bei den Verantwortlichen die Einsicht zu vermitteln, sich nicht in die öffentliche Politik einzumischen. Dazu sind -- als erste Schritte -- Bildungsmaßnahmen über demokratische Grundlagen des Rechtsstaates in den Kasernen ein geeignetes Mittel.

In den genannten Ländern arbeitet die KAS ganz konkret mit den Armeen und Sicherheitskräften zusammen und bildet im Rahmen von Fortbildungsmaßnahmen Ausbildungsoffiziere anhand eines speziell vom PBWA entwickelten "Handbuchs zur Staatsbürgerkunde" aus ("Train the Trainers"/Multiplikator-Ansatz). Im Vordergrund steht hier das Prinzip des "Staatsbürgers in Uniform", demnach das Militär in Abhängigkeit der Exekutive als Bestandteil der demokratischen Ordnung zu begreifen ist, die es zu schützen und zu verteidigen gilt.

In diesen Veranstaltungen wird somit ein nachhaltiger Beitrag zur Diskussion über die Rolle des Militärs in einem demokratischen Rechtsstaat geleistet und darüber hinaus auch zur Beachtung der Menschenrechte sowie der Gewaltenteilung und damit zur Konfliktprävention.

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Veranstaltungsort

Ouagadougou / Burkina Faso

Referenten

  • Mathias Gbétoho (Programmbeauftragter der Konrad Adenauer Stiftung)
    Kontakt

    Klaus D. Loetzer

    Head of the KAS office in Tunisia