Vortrag

"An allem sind die Juden schuld!"

Heute anders als vor 100 Jahren?

Details

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Theater-und Musikverein NRW e.V., finanziert durch den Verein 2021 JLID.

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

Am 11. Dezember 321 erlässt der römische Kaiser Konstantin ein Edikt (Gesetz). Es legt fest, dass Juden städtische Ämter in der Kurie, der Stadtverwaltung Kölns, bekleiden dürfen und sollen. Dieses Edikt belegt, dass jüdische Gemeinden bereits seit der Spätantike wichtiger integrativer Bestandteil der europäischen Kultur sind.  


Im Festjahr 2021 erinnern wir an 1.700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum. Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar sowie erlebbar zu machen und sich aktiv mit Antisemitismus auseinander zu setzen. Auch mehr als 75 Jahre nach dem Holocaust sind antisemitische Verschwörungsmythen ebenso an der Tagesordnung wie die Dämonisierung und Delegitimierung Israels. Trauriger Höhepunkt war 2019 der Anschlag auf die Synagoge in Halle; erst im September 2021 ist zudem die Synagoge in Hagen bedroht worden. 


Das Projekt „An allem sind die Juden schuld! - Heute anders als vor 100 Jahren?“, angelehnt an den Chanson von Friedrich Holländer, ist eine literarische Collage aus Lyrik, Prosa und Chansons aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts und heute. Zu hören sind jüdische Texte, Chansons und Lyrik der Gegenwart und der Vergangenheit, die sich mit dem Antisemitismus und seinen Folgen auf die Menschen und die Gesellschaft befassen - mal ernst, mal komödiantisch, mal sarkastisch oder nachdenklich. 


Herzlich laden wir zu einem bitter-süßen Abend ein! Im Anschluss an die Aufführung findet eine Publikumsdiskussion mit dem Ensemble statt, um Fragen zur Produktion, zu den ausgesuchten Texten und den sich darin spiegelnden jüdischen Perspektiven zu beantworten.

Programm

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19.00 Uhr: Begrüßung und Einführung 
Dr. Andreas Schulze 
Konrad-Adenauer-Stiftung, Leiter Regionalbüro Westfalen 
Juliane Hessmann 
Journalistin; Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung 


19.10 Uhr: Szenische Collage mit Musik 
“An allem sind die Juden schuld!“ 
Heute anders als vor 100 Jahren? 


Sophie Brüss 
Theaterpädagogin und Regisseurin 
Carlos Garcia Piedra 
Schauspieler und Sprecher 
Gerrit Pleuger 
Schauspielerin und Sängerin 
Axel Weggen 
Pianist und Leiter des Düsseldorfer Synagogenchors 


anschließend: Publikumsgespräch 
mit dem Ensemble 


Moderation: 

Juliane Hessmann 

 

Die Teilnahme ist nur nach verbindlicher Anmeldung möglich – per Antwortformular (Post/Online), Telefon, Fax oder E-Mail. Sie gilt als angenommen, wenn Sie keine Absage erhalten. Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben.  


Der Einlass wird nur bei Nachweis der vollständigen Corona-Impfung oder einer Genesung („2G“) gewährleistet. Kurzfristige Änderungen aufgrund aktueller Vorschriften sind vorbehalten. 


Ferner wird die Veranstaltung multimedial begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Foto- und Filmmaterial von den Teilnehmern zeitlich unbegrenzt für online und print erstellte Veranstaltungsberichte durch die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden darf. Sollten Sie nicht einverstanden sein, bitten wir um kurze Information vor Ort.


Sollte es vorkommen, dass wir die Veranstaltung räumlich und/oder zeitlich verlegen oder absagen müssen, benachrichtigen wir Sie umgehend. Weitere Ansprüche aufgrund einer Veranstaltungsabsage oder -verlegung bestehen ausdrücklich nicht. 


Rückmeldungen/Feedback: Anregungen, Lob und Kritik können Sie gerne an das Regionalbüro Westfalen richten unter andreas.schulze@kas.de oder kas-westfalen@kas.de. 

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Veranstaltungsort

Hansesaal
Kurt-Schumacher-Straße 41,
44532 Lünen
Kontakt

Dr. Andreas Schulze

Dr

Leiter Regionalbüro Westfalen, Politisches Bildungsforum NRW

andreas.schulze@kas.de +49 231-1087777 - 0 +49 231-1087777 - 7
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