Vortrag

Die „Jeckes“ – Deutsche Juden in Israel

Vortrags- und Gesprächsabend – in Kooperation mit dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V., der Gedenkstätte Zellentrakt Herford und dem Widukind-Gymnasium Enger

Details

Igal1_Foto-Yehuda-Altmann
Igal Avidan (Foto: Yehuda Altmann) wurde 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. Avidan ist u.a. Autor des Buches „Mod Helmy - Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“.

Als „Jeckes“ wurden die ca. 60.000 deutschsprachigen Juden bezeichnet, die vor allem aus dem nationalsozialistischen Deutschland in das damalige Palästina auswanderten. Zunächst verweigerten sie oft die Anpassung, galten als überkorrekt, pedantisch, diszipliniert und humorlos. Inzwischen sind die Kinder und Enkelkinder dieser „Jeckes“ stolz auf die Leistung der damals Zugewanderten beim Aufbau des Staates Israel. Trotz ihres schwierigen Startes konnten viele von ihnen wichtige Positionen in der Gesellschaft einnehmen und aktiv die Kultur und Politik Israels mitgestalten.


Welche Bedeutung hat das Erbe der Jeckes heute für die israelische Gesellschaft? Welche Jeckes gelten im heutigen Israel als Vorbilder? Welche Bedeutung haben ihre Leistungen für das Verhältnis zwischen Israel und Deutschland? Und wie wird an sie erinnert, beispielsweise im Jeckes-Museum?

Herzlich laden wir zu einem spannenden Vortragsabend mit Igal Avidan nach Enger ein!


 

 

Programm

19.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Dr. Ulrich Henselmeyer
Schulleiter Widukind-Gymnasium Enger
Dr. Andreas Schulze
Leiter Regionalbüro Westfalen, Konrad-Adenauer-Stiftung

 

19.10 – 20.00 Uhr
Vortrag
Die „Jeckes“ – Deutsche Juden in Israel

Igal Avidan
Israelischer Journalist und Buchautor


20.00 – 21.00 Uhr
Diskussion mit dem Publikum

Moderation: Gisela Küster (Vorsitzende Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.)

 

Die Teilnahme ist nur nach verbindlicher Anmeldung möglich – per Antwortformular (Post/Online), Telefon, Fax oder E-Mail. Sie gilt als angenommen, wenn Sie keine Absage erhalten. Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben.


Der Einlass wird nur bei Nachweis der vollständigen Corona-Impfung oder einer Genesung („2G“) sowie für Jugendliche bis 18 Jahre (bei Vorlage ihres Schülerausweises) gewährleistet. Kurzfristige Änderungen aufgrund aktueller Vorschriften sind vorbehalten.


Die Veranstaltung wird multimedial begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Foto- und Filmmaterial von den Teilnehmern zeitlich unbegrenzt für online und print erstellte Veranstaltungsberichte durch die Kooperationspartner für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden darf. Sollten Sie nicht einverstanden sein, bitten wir um kurze Information vor Ort. Sollte es vorkommen, dass wir die Veranstaltung räumlich und/oder zeitlich verlegen oder absagen müssen, benachrichtigen wir Sie umgehend. Weitere Ansprüche aufgrund einer Veranstaltungsabsage oder -verlegung bestehen ausdrücklich nicht.


Rückmeldungen/Feedback: Anregungen, Lob und Kritik können Sie gerne an das Regionalbüro Westfalen richten unter andreas.schulze@kas.de oder kas-westfalen@kas.de.

Anmelden Zum Kalender hinzufügen

Veranstaltungsort

Widukind-Gymnasium
Tiefenbruchstraße 22,,
32130 Enger

Referenten

  • Igal Avidan
    • Gisela Küster (Moderation)
      Kontakt

      Dr. Andreas Schulze

      Dr

      Leiter Regionalbüro Westfalen, Politisches Bildungsforum NRW

      andreas.schulze@kas.de +49 231-1087777 - 0 +49 231-1087777 - 7
      Logo 17.11. Partner

      Partner

      Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. & Gedenkstätte Zellentrakt Herford & Widukind-Gymnasium Enger

      Bereitgestellt von

      Regionalbüro Westfalen