Einzeltitel

Asiatische Städte in transnationalen Klimawandel-Netzwerken

von Maria Francesch-Huidobro , Yolanda Mengyan Yu , Timothy Moss , Melissa Low
Global handeln, als Stadt denken: Hongkong und Singapur
Dieses Papier beschreibt die Ergebnisse einer Pionier-Studie über die Rolle asiatischer Metropolen in transnationalen städtischen Klimawandel-Netzwerken. Es bringt die Erfahrungen zweier dynamischer asiatischer Städte - Singapur und Hongkong - als Mitglieder solcher Netzwerke zusammen. Im Fokus stehen die Aktivitäten dieser Städte im Rahmen ihrer Mitgliedschaft bei den Netzwerken C40 und SEANCC im Kontext herkömmlichen Wissens über transnationale städtische Klimawandel-Netzwerke.

Das Papier geht der Frage nach, inwieweit diese beiden Städte durch "globales Handeln" in transnationalen Netzwerken im Sinne der Förderung ihrer eigenen klimapolitischen Agenden in ihrem spezifischen politischen und geografischen Kontext "städtisch" denken. Die Untersuchung bedient sich einer dreiteiligen Analyse. Zu Beginn geht es um den Zweck, Struktur, Handeln und Ergebnisse der beiden Netzwerke C40 und SEANCC. Es folgt das Engagement Singapurs und Hongkongs im jeweiligen Netzwerk: Ihre Motive zum Beitritt, Arten des Netzwerkens und die Folgen der Mitgliedschaft. Zuletzt werden, basierend auf einer vergleichenden Interpretation der Erkenntnisse aus der Studie, allgemeine Eigenschaften des Handelns von Städten innerhalb transnationaler Netzwerke beschrieben. Das Papier zieht Schlüsse aus den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den beiden Netzwerken und den betrachteten Metropolen. Allgemein legt das Papier die zahlreichen Wege dar, wie lokale und globale Akteure in Städtenetzwerken miteinander arbeiten. Es erklärt auch, was diese Beziehungen für unser Verständnis der Rolle von Städten in der Eindämmung des Klimawandels bedeuten.

Ansprechpartner

Dr. Peter Hefele

Dr

Leiter des Regionalprojekts Energiesicherheit und Klimawandel Asien-Pazifik

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