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BREXIT - Deal or no Deal

Der Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung, Felix Dane im Videonterview mit „Welt“

Großbritannien steht kurz vor der Entscheidung des dritten Votums über den "Deal" ihres Weges aus der EU.

Felix Dane wagt keine Prognosen, da die Lage schwierig sei und weiterhin alle Optionen offen.

„Ich kann nur davor warnen, nicht zu unterschätzen, wie groß das Risiko eines "No Deal Szenarios“, eines „Crashouts“ nach wie vor ist,“ so Dane.

Auch wenn das Parlament wiederholt gegen einen „No Deal“ gestimmt hat, gebe es derzeit keine Mehrheit für eine Alternative. Wenn sich die Beteiligten nicht einigen, würde Großbritannien ohne ein Übereinkommen die EU verlassen.

Durch Theresa Mays Rücktrittsankündigung bei einer Mehrheitsentscheidung für den Deal, werde die Abstimmung deutlich knapper ausfallen. Große Brexitbefürworter würden schweren Herzens für einen Deal stimmen, wobei große politische Parteien wie die Labour in Großbritannien, dagegen halten würden.

Wer für den Deal stimme, ebnete vielleicht sogar einen Weg für einen Nachfolger, der einen weicheren Brexit herbeiführen würde.

„Es bleibt spannend“.

Hier sehen Sie mit freundlicher Genehmigung das "Welt" Interview mit Felix Dane

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