Einzeltitel

Christentum und Demokratie

von Jelena Jablanov Maksimović

zwischen Antagonismus und Möglichkeiten

Der Sammelband unter dem Titel Christentum und Demokratie, zwischen Antagonismus und Möglichkeiten wurde ursprünglich bei einer gleichnamigen Seminarreihe in Referatform vorgetragen. Alle Teilnehmer bzw. Beitragsautoren sind Nachwuchswissenschaftler, die sich in ihrer Forschung schwerpunktmäßig mit Christdemokratie und mit verwandten Themenkomplexen befassen.

Der Sammelband unter dem Titel Christentum und Demokratie, zwischen Antagonismus und Möglichkeiten wurde ursprünglich bei einer gleichnamigen Seminarreihe in Referatform vorgetragen. Alle Teilnehmer bzw. Beitragsautoren sind Nachwuchswissenschaftler, die sich in ihrer Forschung schwerpunktmäßig mit Christdemokratie und mit verwandten Themenkomplexen befassen. Die Seminarreihe wurde initiiert vom Zentrum für Offenen Dialog, vertreten vom Herrn Nikola Knežević, in Zusammenarbeit mit dem Christlichem Kulturzentrum, vertreten von Frau Tatjana Radić. Durchgeführt wurde diese Veranstaltungsreihe von März bis Juni 2010 in den Bibliotheksräumlichkeiten der Konrad-Adenauer-Stiftung in Belgrad.

Das Ziel des Projektes war es, den Anstoß für eine öffentliche Diskussion über alle Aspekte der Christdemokratie in Serbien zu geben, grundlegende Informationen über dieses europaweit verbreitete politische Konzept anzubieten und das Interesse der Öffentlichkeit an christlich-demokratischen und christlich-sozialen Werten anzuregen. Jedes Referat diente dabei zugleich als Anlass für eine rege Diskussion über unterschiedliche Problempunkte, u. a. über Grundfreiheiten und Menschenrechte und über ihre Beziehungen zum Christentum, über das Verhältnis von traditionellen christlichen Kirchen zu politischen Parteien und zur Demokratie oder aber über das Engagement von Gläubigen im politischen Leben Serbiens.

Es war ein Hauptanliegen der Veranstalter, jungen Wissenschaftlern, die ein authentisches Interesse an diversen Aspekten der Christdemokratie zeigen, die Gelegenheit zu bieten, miteinander über dieses Thema ausführlich zu diskutieren. Gleichzeitig sollte die Christdemokratie gründlich vorgestellt, erklärt und entmystifiziert und auf ihr Status als europaweit etabliertes Phänomen hingewiesen werden. Allen, die sich an diesem Projekt beteiligt und es unterstütz haben, fühlen wir uns zu tiefstem Dank verpflichtet.

Lassen Sie uns dieses Vorwort mit der Frage eines Teilnehmers abschließen, die sich bei diesem Projekt von Anfang an stellt: Braucht unsere Gesellschaft wirklich das politische Engagement von gläubigen Laien, damit sie die traditionellen Moralwerte bewahrt, die ein Teil ihrer Kultur- und Religionsidentität darstellen?