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Der V. Amerikagipfel in Trinidad

von Hans-Hartwig Blomeier, Ursula Carpenter, Georg Eickhoff, Peter Fischer-Bollin, Frank Priess, Norbert Wagner

Reaktionen aus Mexiko, Venezuela, Brasilien und den USA

Am 17. April fand in Trinidad der mit Spannung erwartete V. Gipfel der Organisation Amerikanischer Staaten statt. Nach dem von Konflikten und heftigen verbalen Attacken geprägten letzten Gipfel im Jahr 2005 in Argentinien richtete sich diesmal das Augenmerk vor allem auf den ersten Auftritt des neuen amerikanischen Präsidenten Obama vor den Staatschefs Lateinamerikas und der Karibik (mit Ausnahme Kubas).

Die Erwartungshaltung im Vorfeld war groß, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit der Kuba-Frage und dem Verhältnis zum selbsternannten Gegner Nr. 1 der USA, dem venezolanischen Staatspräsidenten Hugo Chavez. Die Signale im Vorfeld des Gipfels, insbesondere der Besuch des brasilianischen Präsidenten Lula in Washington und der Besuch Obamas in Mexiko waren als Signale einer Annäherung der USA an die lateinamerikanischen Nachbarn gewertet worden. Der Bericht über den Gipfel, zusammengestellt aus den Bewertung der KAS-Auslandsmitarbeiter aus Mexiko, Venezuela, Brasilien und den USA zeigt, dass die Wahrnehmung und Interpretation in diesen Ländern durchaus unterschiedlich ausfällt. Während in den USA kritische Stimmen hinsichtlich der Charmeoffensive Obamas überwiegen, wurde der Auftritt Obamas in Trinidad von den Lateinamerikanern überwiegend positiv aufgenommen. Es scheint ein neuer Wind zwischen Nord- und Südamerika zu wehen, was angesichts der Probleme und Herausforderungen ein gutes Signal ist.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

erscheinungsort

Berlin Deutschland