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Die wirtschaftliche Öffnung aus einer juristischen Perspektive

Politische Debatte Nr. 35
Die neueste Ausgabe der Reihe “Politische Debatten”, der zusammen mit der Corporación Pensamento Siglo XXI herausgegeben wird, ist von Andres Mauricio Ramírez Pulido geschrieben und trägt den Namen: “Zusammenstellung der Rechtsprechung des kolumbianischen Verfassungsgerichtes über internationale Handelsabkommen”.

Seit der liberalen Öffnung, mit der Kolumbien Anfang der neunziger Jahre experimentiert hat, haben die Exporte und Importe wesentlich zugenommen mit einem Anstieg von 322% bzw. 234%. Aufgrund dessen hat sich das kolumbianische Bruttonationalprodukt im Gegensatz zu den vorherigen Jahren verdreifacht und der Wirtschaft neuen Antrieb gegeben. In seinem 17jährigen Bestehen hat sich das Verfassungsgericht mit verschiedenen Fällen des internationalen Handels befasst.

Aktuell ist Kolumbien in verschiedene Handelsabkommen eingebunden. Es lassen sich 35 wirtschaftliche Ergänzungsverträge, fünf Freihandelsabkommen sowie sechs bilaterale Verträge zum Schutz von Investitionen aufzählen. Im Hinblick auf die laufenden Verhandlungen mit den USA und Kanada sowie mit zentralamerikanischen Staaten haben diese Zahlen zudem Aussicht auf Wachstum.

In diesem Sinne ist eine Studie der Rechtsprechung des nationalen Verfassungsgerichtes von hohem Wert, um die Beziehungen zu den neuen Handelspartnern des Landes vertiefen zu können. Diese Analyse zeigt den neuen Kurs der kolumbianischen Wirtschaft auf und beleuchtet dessen juristischen Hintergrund.