Einzeltitel

Fortschritte und Herausforderungen bezüglich indigener und Stammesrechte

Reflexionen zur ersten Gesprächsrunde zum Thema interamerikanische Rechtssprechung
Ausgehend von der bereits bestehenden Rechtssprechung im Bereich Indigenen- und Stammesrechte durch den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte und die Kommission und der Vielfalt der Herausforderungen der indigenen Bevölkerung auf dem amerikanischen Kontinent, haben das Institut für Demokratie und Menschenrechte der PUC und das RSPLA am 28. und 29. September 2016 die erste Gesprächsrunde zum Thema interamerikanische Rechtssprechung organisiert. Nun veröffentlichen sie die Publikation dazu.

Ziel dieser Veranstaltung war die Diskussion und Auswertung der umgesetzten Entscheidungen des interamerikanischen Gerichtshofs und der interamerikanischen Kommission für Menschenrechte, um ebenfalls Vorschläge für zukünftige Urteilssprechungen und -umsetzungen zu sammeln. Teilnehmer waren Schlüsselfiguren aus den Bereichen der Zivilgesellscahft, indigener Organisationen, aus dem öffentlichen Sektor, der Wissenschaft und dem interamerikanischen System für Menschenrechte. Das vorliegende Dokument fasst die grundlegenden Ideen, die während der Veranstaltung dargestellt wurden, zusammen.

Die vorrangigen Themen waren:

- Gebiete, Territorien und natürliche Ressourcen

- Recht auf freien Zugang zu Information

- isolierte indigene Bevölkerungen und erster Kontakt

- indigene Frauen

- Vorsichtsmaßnahmen

Demnach unterteilt sich das Dokument in sechs Überthemen, welche sich jeweils durch einen regionalen Fokus und konzeptuelle Besonderheiten auszeichnen.