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Große wirtschaftliche Probleme in der Ukraine

von Nico Lange
Interview mit Nico Lange, Leiter des KAS-Auslandsbüros in Kiew
In einem Interview mit dem Online-Magazin moe-Kompetenz hat der Leiter des KAS-Auslandsbüros in der Ukraine, Nico Lange, eine kritische Bewertung der aktuellen Situation der Ukraine vorgenommen.

Ihm falle es derzeit schwer, hoffnungsvoll in die Zukunft des Landes zu blicken. Objektiv gebe es große wirtschaftliche Probleme. Die Administration Janukowitsch habe eine Art Kommandowirtschaft geschaffen, die Wettbewerb verhindere. Bestimmte Unternehmen seien sehr eng mit der Politik verbunden und würden Präferenzen genießen. Dies sei eine große Enttäuschung, erst recht da viele ausländische Unternehmer sich noch vor einem Jahr, also vor dem Machtwechsel, ein Investment hätten vorstellen können. Wegen der instabilen Verhältnisse sei hiervon aber Abstand genommen worden.

Die enge Vermengung von Politik und Wirtschaft ist für Lange konsequenterweise das Hauptproblem der Ukraine. Wenn man in der Ukraine reich werden wolle, gehe man in die Politik. Lange: "Solange es keine Politiker gibt, die tatsächlich das Land entwickeln wollen, wird es keine positiven Änderungen geben."

Das ganze Interview hören Sie mit Klick auf den Mediaplayer (rechts).

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Ansprechpartner

Gabriele Baumann

Gabriele Baumann bild

Leiterin des Auslandsbüros Ukraine (Kiew)

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