Einzeltitel

Höhere Berufsbildung

von Elisabeth Hoffmann
Grundlagen
Die berufliche Bildung schafft ebenso wie die akademische Bildung verlässlich individuelle Chancenund Lebensperspektiven. Für diese Möglichkeiten und den Wert einer Ausbildung müssen wir beiJugendlichen und ihren Eltern wieder mehr werben. Christdemokraten setzen sich deshalb dafürein, die berufliche Bildung weiter zu modernisieren. Unter dem Stichwort „Berufsbildung 4.0”gilt es, die duale Ausbildung an die Anforderungen anzupassen, die durch die Digitalisierung inder Arbeitswelt entstehen.

Denn: Hochqualifizierte Fachkräfte, die eine solide berufliche Bildung mit dem aktuellen technischem „Know-how” verbinden, halten den Schlüssel für den Erfolg einer „Industrie 4.0” in den Händen. Die Bedeutung der beruflichen Bildung für unsere Volkswirtschaft wird deshalb noch weiter steigen. Um Leistungsstärkeren eine echte Alternative zum akademischen Studium aufzuzeigen, ist es wichtig, gemeinsam mit Ländern, Kammern und Sozialpartnern das Modell der „Höheren Berufsbildung” zu etablieren. Das heißt: Mehr und neue Aufstiegschancen für dual Ausgebildete. Damit werden für aufstiegsorientierte Menschen ohne Abitur und Studium neue attraktive Karriereperspektiven eröffnet.

Informationen zu den Interviewpartnern:

Andrea Nicola Grimm absolvierte nach dem Abitur eine Goldschmiedelehre im elterlichen Betrieb, darauf folgten Meisterinnen- und Restauratorinnenfortbildung; seit 2013 ist sie Projektkoordinatorin in der Ausstellung „Manufakturelle Schmuckproduktion“ am Deutschen Technikmuseum; parallel studiert sie Wissenschafts- und Technikgeschichte an der TU Berlin.

Philippe Wieczorek machte nach Abitur und Wehrdienst eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik, arbeitete als Disponent in einem Großbetrieb für Nutzfahrzeuge und absolvierte die Fortbildungen zum Handelsfachwirt (IHK) und Betriebswirt (IHK/Master Professional of Business Management CCI). Er arbeitet als Coordinator Purchasing bei der Swissbit Germany AG.

Ansprechpartner

Elisabeth Hoffmann

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Koordinatorin für Familien- und Jugendpolitik

Elisabeth.Hoffmann@kas.de +49 2241 246-2515