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Medienbeobachtung in Lateinamerika

Eine Studie über die Medien in Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela

Eine Studie über die Beziehungen zwischen Medien, Bürgern und Regierungen in insgesamt fünf lateinamerikanischen Ländern bietet aufschlussreiche Ergebnisse über die Unterschiede in diesen Ländern. Analysiert wurden jeweils die beiden größten Zeitungen, eine gleiche Anzahl an Rundfunkprogrammen sowie Radio- und TV-Nachrichten.

Während die Medien in Brasilien als Kontrolleure der demokratischen Institutionen toleriert werden, stehen sich dagegen in Venezuela und in Ecuador die Regierungen und die Presse konfrontativ gegenüber.

Ein anderes Bild zeigt sich in Kolumbien, wo die Regierung trotz großer Beliebtheit aufgrund ihrer Erfolge im Kampf gegen die Guerilla, dennoch von der Presse immer wieder verurteilt wird. Ihr wird die Nähe zu Machtführern paramilitärischer Gruppen nachgesagt, die auf illegale Weise die Guerillas der FARC und der ELN unterdrückt haben sollen. Nach offiziellen Angaben gibt es auch hier keinen direkten Druck gegen die freie redaktionelle Arbeit.

Peru ist eines der Andenländer, das mit dem Sieg von Präsident Alan García eine weitere Ausdehnung des verbreiteten Neopopulismus verhindert hat. Das institutionelle System wird durch pluralistische Verfahren bestärkt und von einer freien und weitgehend unabhängigen Presse begleitet.

Die Daten stammen aus einer Studie, die durch das Medienprogramm Lateinamerika der Konrad-Adenauer Stiftung gefördert wurde. Sie wurden mittels eines Untersuchungsdesigns der Beratungsfirma Polilat und unter der Betreuung von FELAFACS-Mitgliedern in allen untersuchten Ländern erhoben. Die daraus entstandene Publikation mit dem Titel Medienbeobachtung in Lateinamerika wurde unter der Koordination von Beratern von OCPLA sowie Eduardo Zukernik, dem verantwortlichen Redakteur der Internetseite medioslatinos.com geschrieben und herausgegeben.

Über diese Reihe

Sammlung aller Einzelpublikationen, welcher keiner spezifischen Publikationsreihe angehören.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

erscheinungsort

Argentinien Argentinien