Einzeltitel

Politische Kommunikation

von Robert Grünewald , Ralf Güldenzopf , Melanie Piepenschneider
Beiträge zur Politischen Bildung - Band 1
Wer heute etwas in Politik und Gesellschaft bewegen und erreichen will, muss die Regeln der Kommunikation und des Medieneinsatzes kennen. Lesen Sie, wie moderne Wahlkämpfe thematisch aufgebaut und in Szene gesetzt werden, wie virales Marketing oder Guerilla-Marketing in der Politik funktionieren, wie politische Talkshows und TV-Duelle wahrgenommen werden, oder wie das Internet als Wahlkampfinstrument eingesetzt wird.

Die Grundlagen unserer demokratischen Ordnung können wir nicht als selbstverständlich voraussetzen, wir müssen immer wieder neu für sie werben. Die Konrad-Adenauer-Stiftung will Bürgerinnen und Bürgern Wissen über Politik vermitteln sowie sie befähigen und motivieren, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Dazu bietet die Hauptabteilung Politische Bildung politisches Grundlagenwissen an, zu dem neben den demokratischen Grundwerten, den Institutionen und Entscheidungsmechanismen politischen Handelns auch die politische Kommunikation gehört. Wer heute etwas in Politik und Gesellschaft bewegen und erreichen will, muss die Regeln der Kommunikation und des Medieneinsatzes kennen sowie mit den modernen Kommunikationstechniken vertraut sein. Kommunikationsfähigkeit in Inhalt und Technik ist eine Schlüsselqualifikation für eine erfolgreiche Beteiligung an der Gestaltung von Politik und Gesellschaft. Dieser Band versammelt zu den verschiedensten Feldern der politischen Kommunikation eine Reihe von Beiträgen, die Referenten und Dozenten für die Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung verfasst haben.

Inhalt
Vorwort
1
1 Politische Kommunikation und Politische Bildung
1.1 Politische Kommunikation als Gegenstand der PolitischenBildung
Melanie Piepenschneider/Robert Grünewald
5
1.2 Mediale und kommunikative Rahmenbedingungen der Politikim Wandel
Robert Grünewald
13
2 Neue Wege im politischen Marketing
2.1 Politainment. Thesen zum Zusammenhang von Politik undUnterhaltung in der deutschen Gegenwartsgesellschaft
Andreas Dörner
25
2.2 Von Helden, Mythen und Prominenten. Warum das Image in derPolitik nicht alles ist – aber fast alles
Christian Schnee
35
2.3 Themenaufbau, Inszenierung und Personalisierung: Instrumentedes Politischen Marketings im modernen Wahlkampf
Udo Zolleis, Daniel Kießling
47
2.4 Virales Marketing in der Politik – das Beispiel Obama
Ann-Kristin Drenkpohl
73
2.5 Militärische Rhetorik und künstlerische Praxis. Bemerkungenzur Guerillakommunikation in der Politik
Hagen Schölzel
79
2.6 Negative Campaigning – viel Positives?
Ralf Güldenzopf
93
3 Sprache, Macht und Manipulation der Bilder
3.1 Juristische Aspekte verfälschender und verfälschterBildberichterstattung
Stefan Ernst
103
3.2 Das Foto des Mädchens Kim Phúc. Entstehung, Kanonisierungund Umdeutung einer fotografische Ikone aus demVietnam-Krieg
Gerhard Paul
117
3.3 Mauer-Bilder. Anmerkungen zur visuellen Dimension desSED-Grenzregimes in Berlin
Benjamin Drechsel
129
3.4 „There’s nothing in the newspapers, Mr. Holmes“ – Routineund Spezialfall politischer Kommunikation: Parlamente undMedien – gestern, heute, morgen
Dietmar Schiller
147
3.5 Missionierung durch Bilder? Der Medienpapst Johannes Paul II.
Petra Dorsch-Jungsberger
161
4 Talkshows und TV-Duelle
4.1 Talkshows und TV-Duelle in der Mediendemokratie
Wolfgang Donsbach, René Jainsch
191
4.2 Politiker in den Fesseln der Medien – zur Renaissance einerThese
Jörg-Uwe Nieland
201
4.3 Die Personality-Talkshow: Inszenierung und doppelteKontingenz
Andreas Dörner, Steffen Eisentraut, Ludgera Vogt
219
4.4 Die politische Talkshow zwischen Information und Unterhaltung
Christian Schicha
231
4.5 Deutschsprachige Talkshows in China: ZukunftsweisendeKombination von Medienwissenschaft und Deutsch alsFremdsprache
Barbara von der Lühe
243
4.6 Wahrnehmung und Wirkung von TV-Duellen
Marcus Maurer
251
5 Politik und Wahlkampf im Internet
5.1 Neue Entwicklungen im Internet: Blogs, Video-Blogs,Micro-Blogs, RSS und Social Networks – Einsatzmöglichkeiten,Nutzen und Hinweise für die Praxis
Maria-Christina Nimmerfroh
269
5.2 Neue Wege zum Bürger im Internet – 14 Jahre www.cducsu.de
Michael Maiworm
281
5.3 Die Evolution eines Wahlkampfinstrumentes – von Ventura bisObama
Ralf Güldenzopf
301
5.4 Das Internet als Wahlkampfinstrument: Die Nachfrageseite
Thorsten Faas, Ansgar Wolsing
309
5.5 Das Internet als Wahlkampfinstrument: Die Angebotsseite
Ansgar Wolsing, Thorsten Faas
319
5.6 Gegnerbeobachtung, Rapid Response und soziale Netzwerke
Stefan Hennewig
335
Die Autoren341