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Pressefreiheit Afrika und Deutschland im Vergleich

Ein Interview mit Christoph Plate, Leiter des Medienprogramms Subsahara-Afrika der Konrad-Adenauer-Stiftung
Social Media Guide

Plate beschreibt ein relativ hohes Maß an Pressefreiheit in Südafrika, dies gilt jedoch nicht für Nachbarländer wie Simbabwe oder Angola.

Die Glaubwürdigkeit der Medien wird in Deutschland immer wieder in Frage gestellt. Solche Diskussionen gäbe es auch in Afrika. Gefälschte Nachrichten oder falsche Berichte können zu gewaltsamen Konflikten zwischen bestimmten ethnischen Gruppen in diesen manchmal sehr fragilen Gesellschaften führen.

Profitabilität spielt auch in den afrikanischen Medien eine Rolle. In Westafrika (Ghana oder Nigeria) gibt es leuchtende Beispiele dafür, wie Verlage das rückläufige Zeitungsgeschäft mit Radiosendern, Fernsehsendern, Websites oder Paywalls kompensieren können. Es gibt eine Vielzahl von Modellen, mit denen die Basis für ein Medienunternehmen geschaffen werden kann, um Journalisten faire Gehälter zu zahlen.

Plate`s zentrale Botschaft des kürzlich erschienenen Social Media Guides für Politiker: "Ähnlich wie in Deutschland: Nutzen Sie Social Media für Ihre politische Arbeit, aber lassen Sie sich nicht von Social Media benutzen."

Klicken Sie auf den Link, um das Interview zu sehen: Christoph Plate-Interview