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Wer sind die neuen Gründer?

von Skrollan Olschewski
Untersuchung des Mittelstands von morgen
Die umfangreichste Untersuchung von deutschen Startups ist der seit 2013 jährlich durchgeführte Deutsche Startup Monitor (DSM). 2015 hat sich die Konrad-Adenauer-Stiftung am DSM mit einer Sonderfrage beteiligt. Hier die Ergebnisse.

Unternehmer spielen in der deutschen

Wirtschaft und Gesellschaft

eine Schlüsselrolle. Der Mittelstand

ist für mehr als die Hälfte der deutschen

Wirtschaftsleistung verantwortlich.

Die große Mehrheit der

mittelständischen Unternehmen sind

Familienunternehmen. Diese sind

geprägt durch die langfristige Gestaltung,

eine starke Tarifbindung,

betriebliche Mitbestimmung, gesellschaftliches

Engagement sowie einen

regionalen Bezug. Unsere Wirtschaftsordnung

der Sozialen Marktwirtschaft

fußt auf diesem Unternehmenskonzept

und dem Leitbild des

ehrbaren Kaufmanns. Innovative

Startups gelten als der Mittelstand

von morgen. Doch was bedeutet das

für die deutsche Wirtschaftsordnung?

Startup-Unternehmen sind geprägt

von einer Wachstumsdynamik.

Öffentliche Aufmerksamkeit erregen

lukrative Unternehmensverkäufe

nach wenigen Jahren des Unternehmensaufbaus.

Symbolisch für diese

Vorstellung des Unternehmertums

ist Oliver Samwers Rede vom „Blitzkrieg”

als Metapher für rasantes,

womöglich rücksichtsloses Unternehmenswachstum

(Gründerszene,

2011). Ist der Startup-Gründer ein ganz

neuer Unternehmertypus, der neue

wirtschaftspolitische Weichenstellungen

verlangt? Ist der Antrieb

für die Unternehmensgründung die

visionäre unternehmerische Idee,

oder spielt der lukrative Exit die

entscheidende Rolle?