Europäische Freihandelszone (EFTA)

Die Europäische Freihandelszone ist 1960 auf Initiative Großbritanniens gegründet worden. Ihre Zielsetzung war, erstens ein Gegenpol zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) zu sein und zweitens als Ersatz zu dienen für die Länder, die nicht in die EWG konnten oder wollten. Die Gründungsmitglieder waren: Dänemark, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und die Schweiz. Island (1970) und Finnland (1985) traten später hinzu. Die EFTA hat ihre wichtigsten Mitglieder verloren, indem diese in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG)/ Europäische Gemeinschaften (EG) eingetreten sind: 1973 Dänemark, Großbritannien; 1986 Portugal; 1995 Finnland, Österreich, Schweden. Der Unterschied der Freihandelszone zur Zollunion der EWG ist: Die Freihandelszone hebt zwar die Zölle und Handelsschranken untereinander auch auf, sie führt aber kein einheitliches Außenregime gegenüber Drittstaaten ein. Ferner hat die EFTA auf eine Integration bzw. gemeinsame Agrarpolitik verzichtet.