Event Reports

„Im Irak hat Stabilisierung Vorrang vor Demokratisierung“

Über die Bekämpfung von Fluchtursachen, Krisenengagement und Lehren aus Afghanistan

Das irakische Militär arbeitet daran, die Terrormiliz Islamischer Staat aus Mosul zu vertreiben. Gezielt bereitet die internationale Gemeinschaft und insbesondere Deutschland die Zeit nach der Befreiung vor. Der Fokus im Irak liegt ganz klar auf der Stabilisierung: dem Wiederaufbau der Infrastruktur und der Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen. Für den Staatssekretär Dr. Markus Ederer und den Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter steht fest, dass die Demokratisierung erst dann folgen kann, wenn der Boden dafür bereitet ist.

United for the Better: My European Way

Englische Autobiographie Hans-Gert-Pötterings in London präsentiert

In London stellte Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a.D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, die englische Übersetzung seiner Autobiographie "Wir sind zu unserem Glück vereint. Mein Europäischer Weg" vor. In zahlreichen politischen Gesprächen erörterte er die deutsch-britischen Beziehungen, innenpolitische Fragen im Vereinigten Königreich und die Herausforderungen für die Europäische Union.

Ziemlich beste Freunde

Der australische Finanzminister Mathias Cormann sieht Deutschland und Australien als „echte Partner“

Am Donnerstag sprach der australische Finanzminister Mathias Cormann im Rahmen eines Frühstücksgesprächs in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung über die Zukunft der Deutsch-Australischen Beziehungen. Gemeinsame Werte und Überzeugungen seien die Grundlage für die erfolgreiche Zusammenarbeit, so Cormann in Berlin.

„Nur die freie, offene Gesellschaft hat die Digitalisierung möglich gemacht“

Den USA und Europa sollte an der Stärkung der gemeinsamen Wertebasis und ihres Digitalisierungspotenzials gelegen sein

Das gemeinsame Wertesystem Europas und der USA sowie der Wettbewerb befördern den rasanten Fortschritt in der Digitalisierung. Doch unter Donald Trump könnte sich das zumindest in den USA ändern - was eine Chance für Europa bedeutet, befanden Experten auf der Fachkonferenz "Building Digital Bridges". Dazu müsse aber auch die Infrastruktur bereitgestellt werden.

Wohin gehen?

Jenny Erpenbeck liest in der Reihe von KAS und Universität Bonn aus ihrem Flüchtlingsroman „Gehen, ging, gegangen“

Kann die Literatur helfen, die Situation der Flüchtlinge, Asylbewerber und Zuwanderer in Deutschland zu verstehen? Die einen gestehen politische und moralische Ratlosigkeit ein. Andere, wie der Kölner Schriftsteller Navid Kermani, erklären sich für einen europäischen Solidaritätsbeitrag. Die Literatur aber kennt einen dritten Weg, nach dem Verstehen und Erklären: das Erzählen.

„Einmal tief durchatmen und weitergehen“

Präsident der Slowakischen Republik Kiska macht Europäern Mut

Angesichts der europäischen Vertrauenskrise hat der Präsident der Slowakischen Republik, Andrej Kiska, für eine Fortsetzung der Integrationspolitik geworben. Auf Einladung der Europäischen Kommission, der Europäischen Bewegung und der Konrad-Adenauer-Stiftung sagte er in Berlin: „Jedes Großprojekt sieht sich nach seinem Start irgendwann Schwierigkeiten ausgesetzt. Denen muss man durch Weiterentwicklungen begegnen.“

Besuch in der CDU-Landtagsfraktion Brandenburg

ACDP übergibt Findbuch zum Archivbestand der CDU-Fraktion im Landtag von Brandenburg

Am 29. November 2016 hatten Dr. Christine Bach und Dr. Stefan Marx, Referenten in der Hauptabteilung Wissenschaftliche Dienste/Archiv für Christlich-Demokratische Politik, die Gelegenheit, das Findbuch zum Archivbestand der CDU-Fraktion im Landtag von Brandenburg im Rahmen einer Fraktionssitzung in Potsdam zu überreichen.

Hass im Netz

Salonkolumnisten nehmen den Kampf auf

In Berlin ist eine neue Online-Autorenplattform gegründet worden. Unter dem klangvollen Namen „Salonkolumnisten“ will eine Gruppe aus 27 Journalisten und Journalistinnen laut Selbstauskunft so dem zunehmenden Hass im Internet begegnen. Mit selbst recherchierten Artikeln und Blogbeiträgen soll den Endzeitpropheten und der Weltuntergangsstimmung etwas entgegengesetzt werden.

Mediendemokratie braucht Medienvielfalt

Experten aus Verlagswelt, Rundfunk und Politik diskutieren über die Erhaltung der Medienvielfalt im digitalen Zeitalter

Die Digitalisierung geht mit tiefgreifenden Veränderungen für die Medienunternehmen einher. Mediennutzung findet heute immer mehr im digitalen Raum statt: Zeitung lesen über das Smartphone, E-Books statt Taschenbuch und Netflix anstelle von DVD oder Bluray. Die wirtschaftlichen Folgen dieses Wandels sind für Verlage und Sendeunternehmen u.a. durch die Rückgang von Werbeeinnahmen oder eine vorherrschende Kostenloskultur im Netz bereits heute spürbar. Welche Rahmenbedingungen brauchen wir, um auch in Zukunft auf starke, freie und unabhängige Medien setzen zu können?

Digitalisierung: Dynamisches Lernen und Lehren

Wie lassen sich digitale Medien in der Schule, der Universität sowie der beruflichen Aus- und Weiterbildung einsetzen? Mit dieser Frage haben sich Stipendiatinnen und Stipendiaten der KAS im Rahmen des Seminars „Dynamisches Lernen und Lehren im Zeitalter der Digitalisierung“ unter der Leitung von BK-Referentin Dr. Daniela Bister auseinandergesetzt.

About this series

The Konrad-Adenauer-Stiftung, its educational institutions, centres and foreign offices, offer several thousand events on various subjects each year. We provide up to date and exclusive reports on selected conferences, events and symposia at www.kas.de. In addition to a summary of the contents, you can also find additional material such as pictures, speeches, videos or audio clips.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.