Facts and Findings

Selected contributions to the series with international relevance

Was kann Palliativmedizin leisten?

Suizidwünsche todkranker Menschen und die Möglichkeit, ihnen zu helfen. Beitrag zur aktuellen "Sterbehilfe"-Diskussion

Die Palliativmedizin kann dazu beitragen, dass Schmerzen und andere belastende Symptome bei schwerer Krankheit und in der Sterbephase wirksam gelindert werden. Dies gilt auch für besonders schwere Fälle. Anfängliche Wünsche der Patienten, vorzeitig aus dem Leben zu scheiden, werden im Laufe der palliativmedizinischen Behandlung meist nicht mehr aufrechterhalten. Das vorliegende Paper entkräftet das Argument der Sterbehilfebefürworter, organisierte Suizidbeihilfe sei für ein „menschenwürdiges” Sterben notwendig.

After the Wales Summit: An Assessment of NATO's Strategic Agenda

Two weeks after the NATO Summit in Wales the Konrad Adenauer Foundation invited a select group of experts and officials to discuss the results of the Wales Summit and the challenges that lie ahead. The participants provided concrete recommendations for German policy-makers regarding Berlin’s role in influencing NATO’s prospective strategic focus. Among the most pressing issues discussed were the current situation in Ukraine, possible ways of how to react to Putin’s aggressive demeanor in the long run, and how to adapt NATO’s tasks and capabilities accordingly.

Zur Zukunft des Gymnasiums

Ein bildungspolitischer Diskussionsvorschlag über die Funktion des Abiturs

Der Nimbus des Gymnasiums ist weiterhin bei der Mehrzahl der Eltern ungebrochen und kann als die Konstante im deutschen Bildungssystem verstanden werden. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass mittlerweile eine zunehmende Zahl anderer Schulformen ebenfalls zum Abitur führen und das Gymnasium seine Monopolstellung einbüßt. Daher stellt sich die Frage: Was ist zukünftig eigentlich noch gymnasial und worin unterscheidet sich das Gymnasium von anderen Schulformen, die das Abitur anbieten? Welchen Ansprüchen soll das Gymnasium zukünftig gerecht werden?

Einkommensteuer ohne kalte Progression

Ein Diskussionsbeitrag zu ihrer konkreten Umsetzung und den Folgen für Fiskus und den Steuerzahler

Die kalte Progression beschreibt eine Steuererhöhung, die nicht auf höhere Leistungsfähigkeit, sondern allein auf inflationsbedingt höheres Einkommen zurückgeht. Der Abbau der kalten Progression kann dadurch erfolgen, dass der Einkommensteuertarif an die Entwicklung der Inflation angepasst wird. Davon profitieren alle Einkommensteuerzahler, denn ihnen verbleibt ein höheres Nettoeinkommen. Gleichzeitig führt dies aber zu geringeren Steuermehreinnahmen des Fiskus. In der vorliegenden Studie werden die finanziellen Folgen eines Abbaus der kalten Progression für Fiskus und Steuerzahler berechnet.

Islamismus und Terrorismus in Deutschland

Handlungsmöglichkeiten für Politik und Rechtsstaat

Täglich erreichen uns neue Nachrichten von stattgefundenen oder geplanten Gräueltaten der IS-Kämpfer im Irak und Syrien. Terror – Terrorismus – Islamismus – Salafismus – Islamischer Staat sind damit Begrifflichkeiten und Bedrohungslagen, die wieder Priorität im sicherheitspolitischen Diskurs haben. Wie kann der Rechtsstaat hierauf angemessen reagieren, ohne seine eigenen Prinzipien zu opfern? Der Beitrag befasst sich eingehend mit dieser Thematik und gibt am Ende zehn Handlungsempfehlungen.ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE!

The German G7 Presidency (II)

Placing Emphasis on Economic Aspects to Further Development

The foundation for the new development agenda for the post-2015 era must be based on a thorough examination of the results achieved to date in fulfilling the Millennium Development Goals drawn up in 2001. Current discussions on the sustainable funding of development cooperation and the interaction between climate policy and development policy must also be taken into account. Only if the growth potentials in the developing and newly industrialised countries can be harnessed will it be possible to prevent greater development and security challenges arising.

The German G7 Presidency (III)

Climate Policy: Develop Emissions Trading System. Advance the Transformation of the Energy System. Enhance Adaptability.

Featuring the global climate conference in Paris, 2015 will be a key year in the fight against climate change. One of the main aims of the G7 Summit should be to forge a consensus on climate change for a follow-up agreement to the Kyoto Protocol within the G7. To achieve the two-degree target, the focus must remain on the avoidance of emissions. For this purpose an effective emissions trading system should be developed. Moreover, the superior climate technologies in possession of the G7 nations should be capitalized on in the framework of technology, capacity and scientific partnerships.

The German G7 Presidency (I)

The G7 as an Opportunity - Returning to value-based Global Governance

With the re-establishment of the G7, the democracies of the West will once again have their own forum as a community of shared values. However, the G7 nations face several fundamental challenges: Both a strategic debate about transatlantic relations and specification of a shared constructive position vis-à-vis Russia are required. During its G7 presidency Germany should thus clearly foreground the opportunities offered by a strengthened Western partnership of values. The German government should also promote the elaboration of a long-term vision and strategy for the MENA region.

Neo-Salafismus in Deutschland

Deutsche „IS”-Anhänger befinden sich im Dschihad in Syrien und dem Irak, auf deutschen Straßen patrouilliert eine selbsternannte „Scharia-Polizei”, und die Zahlen des Verfassungsschutzes geben Anlass zur Sorge: Der Salafismus ist auch in Deutschland angekommen. Salafistische Bewegungen stellen die am dynamischsten wachsende Form des Islamismus dar und bedrohen die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Während Salafismus nicht gleich Salafismus ist, kann festgehalten werden: In Deutschland scheint sich eine neue Szene „neo-salafistischer” Extremisten zu formen.

Die Eurokrise und das deutsche Sparvermögen: Geldpolitik im Ausnahmezustand

Das vorliegende Papier resümiert die Interventionen und die Rolle der EZB und erläutert die Folgen für den deutschen Sparer und das hiesige Wirtschaftsmodell. Im Zuge dessen werden auch makroökonomische Entwicklungen beleuchtet, die eine Herausforderung für die Wirtschaftspolitik und die zukünftige institutionelle Gestaltung der Eurozone darstellen. Das Papier plädiert dafür, das Mandat der Zentralbank nicht zu überstrapazieren, um politische Reformen zu verschieben.

About this series

The series informs in a concentrated form about important positions of the Konrad-Adenauer-Stiftung on current topics. The individual issues present key findings and recommendations, offer brief analyses, explain the Foundation's further plans and name KAS contact persons.

 

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