Facts & Findings

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

Enzyklika Spe Salvi - Ein politischer Text?

Seine erste Enzyklika veröffentlichte Papst Benedikt XVI. Anfang 2006 über die Liebe. In seiner zweiten setzt er knapp zwei Jahre später auf Hoffnung. Gegen eine Privatisierung des Glaubens ermutigt die Hoffnung die Menschen, sich aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen. Darin liegt der politische Gehalt der Enzyklika.

Erneuerbare Energien: Was können sie leisten und was dürfen sie kosten?

Die Nutzung von heimischen, erneuerbaren Energiequellen mit Hilfe von Technik und Innovationen ist aus verschiedenen Gründen neu belebt worden. Das erklärte politische Ziel fast aller Regierungen und Organisationen ist ein beschleunigter Ausbau dieser Energieträger. Welchen Beitrag zur Energieversorgung können die erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa (und sogar weltweit betrachtet) leisten? Welchen Preis sind wir bereit, für mehr Klimaschutz und Versorgungssicherheit zu zahlen?

Erst das wirtschaftliche Fundament, dann die soziale Säule

Kommentar zum Reflexionspapier der Europäischen Kommission zur sozialen Dimension Europas

Am 26. April veröffentlichte die Europäische Kommission ein Reflexionspapier zur sozialen Dimension Europas. Es skizziert drei Optionen für diekünftige Rolle der EU in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Beschäftigung und Jugend. Das Papier enthält einige sinnvolle Vorschläge, der Subsidiaritätsgedanke kommt aber zu kurz. Keine der drei Optionen ist vollends überzeugend, stattdessen sollte sich die EU nach dem Motto „Weniger, aber effizienter“ auf Maßnahmen u.a. zur Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit oder zur gegenseitigen Anerkennung von Abschlüssen konzentrieren.

Etablierung des Zweiparteiensystems in Russland

Die Frage, wie die künftige deutsche und europäische Politik gegenüber Russland gestaltet wird, ist derzeit ein Kern der außenpolitischen Debatte. Voraussetzung für eine erfolgreiche Russland-Strategie ist allerdings, die Motive und Interessen russischen Handelns auf bestimmten Politikfeldern zu verstehen. Die Analyse der Entwicklungen im Bereich der Parteien soll ein Schlaglicht auf die derzeitigen Tendenzen in der russischen Innenpolitik werfen.

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Ethische Grundlagen einer Friedensordnung

Aus ethischer Sicht besteht breite Übereinstimmung, dass für eine friedlichere Welt eine umfassende Ordnung politischer Gerechtigkeit zu errichten ist. Grundlage dafür bilden seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Menschenwürde und die daraus resultierenden Menschenrechte. Der Autor entwickelt Kriterien, die für ihre Gewährleistung zu beachten sind. Sie sind auf internationaler, europäischer und auf nationaler Ebene einzuhalten. Außerdem analysiert er die ambivalente Rolle von Religionsgemeinschaften.

Europa rechnet sich! - Warum die EU für Deutschland unverzichtbar ist

(Aktualisierung der ursprünglichen Ausgabe vom 29. September 2005) Der Beitrag zeigt, dass Europa auch für Deutschland eine lohnende Investition darstellt. Sowohl finanziell als auch politisch profitiert Deutschland von Europa. Dadurch ist Europa für Deutschland unverzichtbar um eine Zukunft in Wohlstand und Sicherheit zu finden.

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Europa – sein christliches Erbe und seine Zukunft in Vielfalt

Das jüdisch-christliche Erbe ist bestimmend für das Selbstverständnis Europas. Um die Debatte über die Identität Europas führen zu können, ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit der europäischen Geschichte und Kultur notwendig.

Europa „verträgt” sich!

Die deutsche Ratspräsidentschaft möchte auf dem EU-Gipfelam 21./22. Juni 2007 einen Fahrplan verabschieden, um bis zuden Europawahlen 2009 einen neuen Vertrag in Kraft zu setzen.Eines scheint sicher: Es wird sich dabei nicht um den Verfassungsvertragin seiner ursprünglichen Form handeln. Gleichzeitig ist dieFortschreibung des Status quo ohne jegliche Veränderungen ebenfallsunwahrscheinlich. Welche Lösung könnten sowohl das Ja-Lager,das den Verfassungsvertrag bereits ratifiziert hat, als auch die verfassungskritischenStaaten akzeptieren?

Europäische Handelspolitik: Von Rom bis Lissabon

Die Handelspolitik hat durch die Globalisierung und Vertiefung der Welthandelsordnung stark an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig wurden die handelspolitischen Kompetenzen der Europäischen Union stetig erweitert. Hinzu kommt, dass das Europäische Parlament in der gemeinsamen Handelspolitik kaum effektive Mitwirkungsrechte besitzt. Deshalb leidet die EU in diesem Bereich unter einem Demokratiedefizit, das aufgrund der gestiegenen Bedeutung handelspolitischer Fragen umso schwerer wiegt. Der Vertrag von Lissabon ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Beseitigung dieses Missstands.

Fachhochschulen brauchen das Promotionsrecht

Die Frage, ob Fachhochschulen ein Promotionsrecht erhalten sollen, hat weitreichende Folgen für die Hochschullandschaft und das Wissenschaftssystem in Deutschland.Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Präsident des Hochschullehrerbundes, nimmt zu dieser wissenschaftspolitischen Herausforderung Stellung und erläutert wichtige Argumente, die für ein Promotionsrecht von Fachhochschulen sprechen.

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This serial informs and merges major issues of current topics the Konrad-Adenauer-Stiftung is dealing with.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.