Gesundheitsstadt Berlin

Mit zwei medizinischen Fakultäten, im In- und Ausland renommierten Spezialkrankenhäusern (z.B. Deutsches Herzzentrum, Vivantes, dem größten Krankenhauskonzern Deutschlands), gehört Berlin zu den Zentren medizinischer Versorgung in Deutschland. Hinzu kommen bedeutende Forschungseinrichtungen wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin sowie Pharmaunternehmen wie Schering. Über 300 Unternehmen aus dem Medizintechnik- oder Biotechnikbereich haben sich in Berlin angesiedelt. Das Potenzial ist groß - aber die Akteure wissen zu wenig von einander. Berlin muss sich als Gesundheitsstadt noch formieren und dann auch nach außen kommunizieren. Auf dem Feld von Medizin und Gesundheit lässt sich exemplarisch durchspielen, wie die vielbeschworene „Stadt des Wissens“, die Berlin sein soll, aussehen müsste.

Dies ist die Ausgangslage für das Teil-Projekt „Gesundheitsstadt Berlin“. Als erste Konsequenz haben die Projektmitwirkenden – allesamt engagierte Bürger und zentrale Akteure des medizinnahen Sektors – sich zum Verein „Gesundheitsstadt Berlin e.V.“ unter Vorsitz von Senator a.D. Ulf Fink zusammengeschlossen. Eine website, die die Potenziale Berlins als „Gesundheitsstadt“ sichtbar macht, ist in Vorbereitung.

Think Tank

Als Impulsgeber für die Arbeit des Vereins fungiert ein in der Konrad-Adenauer-Stiftung angesiedelter Experten-Kreis unter Moderation von Dr. Volker Hassemer. Die Aufgabe des Think Tanks ist es vor allem, darüber nachzudenken, wie aus dem Potenzial „Gesundheitsstadt" positive Identität für Berlin geschöpft werden kann.

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