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Ein amerikanisches Buch über Geschichte und Weltpolitik

Macht und Mythos

Die durch den 2-plus-4-Vertrag und die Charta von Paris ermöglichte neue planetarische Ordnung, die hegemoniale Rolle Amerikas in ihr sowie die Ablösung des traditionellen Nationalstaats durch den neuen Typus des Marktstaats sind nur einige der Thesen aus dem Werk des US-Verfassungsrechtlers und Kenners der Washingtoner Politik Philip Bobbitt, dessen beredter Titel The Shield of Achilles nicht zuletzt auf die Verwundbarkeit der strategischen Infrastruktur der USA verweist.

Japanisches Militär im Irak – Neudefinition japanischer Sicherheitspolitik?

Mit der Entsendung eines eigenen Soldatenkontingents ins irakische Samawah hat sich Japan auch trotz der Kritik seiner Nachbarn zu einer neuen verteidigungspolitischen Strategie entschlossen, die sich zudem fest im Rahmen einer soliden amerikanisch-japanischen Sicherheitsallianz zu definieren scheint.

NAFTA und das Freihandelsabkommen Mexikos mit der Europäischen Union – Ein Vergleich

Trotz negativer volkswirtschaftlicher Folgeerscheinungen hat Mexiko von seinen beiden großen Freihandelsabkommen – der NAFTA und der Übereinkunft mit der Europäischen Union – unzweifelhaft Profit gezogen; ein Profit, der indes angesichts unausgeschöpfter Potenziale für alle Beteiligten noch zu steigern wäre.

Ostasiens Grenzen in der Globalisierung

Der Weg Ostasiens in die globalisierte Welt ist durch den Wunsch nach Mitgestaltung einerseits und nach Bewahrung der eigenen Identität andererseits bestimmt – ein Unterfangen, das dem Transformationsprozess, aber auch der laufenden Wertedebatte in der Region neue Impulse verleiht.

Proliferationsrisiko Zentralasien

Zentralasien, besonders aber Kasachstan mit seinen kaum gesicherten Nuklearlagerstätten wird zunehmend zum Selbstbedienungsladen für kriminelle und terroristische Netzwerke, denen auf der Suche nach kernwaffenfähigem Material die allenthalben dort anzutreffende Korruption und die mangelhaften Grenzkontrollen ideale Logistik- und Transitmöglichkeiten bieten.

"Von weißen Wilden und wilden Weißen"

Eine Auseinandersetzung mit Kulturrelativismus und Multikulturalismus aus Anlaß eines Buches

Eine kulturelle Standortbestimmung des Weißen, die Überwindung von Ethnozentrismus sowie die Akzeptanz kultureller Gleichwertigkeit ist die Botschaft eines Buches von Thomas Ducks, das für den an interkulturellen Fragen interessierten Leser zwar von Wert sein mag, das jedoch den kulturrelativistischen Ansatz als solchen kaum hinterfragt und zu Erkenntnissen kommt, die aufgrund ihrer Realitätsferne allenfalls der Kategorie Wunschdenken zuzuordnen sind.

Die allgemeinen Wahlen vom 9. November und 28. Dezember 2003 in Guatemala

Wahlsieger der guatemaltekischen Präsidentschaftswahlen vom November und Dezember 2003, die der ehemalige Diktator Ríos Montt vergebens als Basis für ein politisches Comeback nutzen wollte, ist Rafael Berger Perdomo – ein als früherer Hauptstadtbürgermeister durchaus erfahrener Politiker, von dessen Teamgeist und Konsensbereitschaft die Lösung der großen innen- und sozialpolitischen Probleme des zentralamerikanischen Landes entscheidend abhängen wird.

Die Putin-Doktrin: Eine Neuausrichtung der russischen Sicherheitspolitik

Angesichts der derzeitigen globalen Hegemonie der USA ist die Moskauer Führung unter Wladimir Putin um eine Neuausrichtung der russischen Sicherheitspolitik bemüht, die neben der Neutralisierung des alten „Feindbildes Russland“ auch auf der Erweiterung des eigenen Einflusses innerhalb der GUS, d.h. dem Aufbau eines Gegengewichts zu der zunehmenden amerikanischen Präsenz in dieser Region fußt.

Spanien und die Lateinamerikapolitik der Europäischen Union am Beispiel Chile

Aufgrund der eigenen historischen und kulturellen Bindungen begreift sich Spanien als Teil der „iberoamerikanischen Gemeinschaft“ und ist bemüht, auch im Rahmen seines europäischen Engagements als Anwalt lateinamerikanischer Interessen zu dienen und, wie im Falle des Assoziationsabkommens der EU mit Chile, als Motor einer gemeinsamen europäischen Lateinamerikapolitik zu wirken.

Warten auf den Wandel

Das erste Regierungsjahr von Präsident Lula da Silva in Brasilien

Ein Jahr nach seiner Wahl zum neuen brasilianischen Regierungschef hat der durchaus reformbereite Lula da Silva die großen wirtschaftlichen und sozialen Probleme des südamerikanischen Landes allenfalls in Angriff zu nehmen, keineswegs jedoch zu lösen vermocht, wie auch die offensichtliche Wirkungslosigkeit seines Prestigeprojekts zur Hungerbekämpfung, Fome Zero, zu erkennen gibt.

About this series

This periodical responds to questions concerning international issues, foreign policy and development cooperation. It is aimed at access of information about the international work for public and experts.

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