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Die Parlamentswahlen vom 5. Dezember 2001 und die Regierungsneubildung in Sri Lanka

Der Sieg der Oppositionsparteien bei den jüngsten Parlamentswahlen in Sri Lanka zwang die amtierende Präsidentin dazu, ihren Widersacher Wickremesinghe mit der Bildung einer Regierung zu beauftragen, deren Aufgabe neben der Stabilisierung der Wirtschaft des Landes vor allem die Lösung der seit Jahrzehnten schwelenden ethnischen Konflikte sein wird.

Die Präsidentschafts-, Parlaments- und Kommunalwahlen vom 25. November 2001 in Honduras

Ein Wahlkampf ohne Höhepunkte

Nach dem Sieg bei den honduranischen Wahlen vom November letzten Jahres möchte sich Ricardo Maduro vom Partido Nacional vor allem der Stärkung von Demokratie, Transparenz und Chancengleichheit in dem mittelamerikanischen Land widmen.

Die Resonanz der Terroranschläge vom 11. September 2001 in der brasilianischen Publizistik

In weiten Bereichen der brasilianischen Printmedien haben die Terroranschläge des 11. September keineswegs zu einer Solidarisierung mit den Opfern, ihrem Land und ihrer Regierung geführt; dagegen jedoch - unter Aufbietung einer seltsam irrationalen Logik - zu einem erneuten Ausbruch antiamerikanischer Emotionen, die gerade in den intellektuellen Kreisen des südamerikanischen Landes eine traditionell starke Wurzel haben.

Parlamentswahl in Chile - Gewinner und Verlierer

Neben der rückläufigen Konjunktur bestimmte auch die im Jahre 2005 anstehende Präsidentenwahl den chilenischen Parlamentswahlkampf vom Dezember letzten Jahres, in dem neben den Abgeordneten auch ein Großteil der Senatoren des südamerikanischen Landes neu bestimmt wurden.

Wohlklingende Globalziele statt Realismus

Zur Glaubwürdigkeitslücke der gegenwärtigen deutschen Afrikapolitik

Während in Afrika selbst der Demokratisierungsprozess nur zögerlich vorankommt, sind auch die Impulse der derzeitigen deutschen Regierung, deren Politik gegenüber dem Kontinent durch fehlende Zielsetzung und Inkohärenz gekenzeichnet ist, äußerst entmutigend.

Die Bakassi- Boys in Nigeria

Vom Aufstieg der Milizen und dem Niedergang des Staates

Mit dem Versagen von Polizei und Justiz sind auch westliche Vorstellungen von Recht und Gewaltenteilung diskreditiert. An die Stelle staatlicher Institutionen treten Bürgerwehren oder Milizen, die ihre Macht durch öffentliche Exekutionen zelebrieren. Da sie sich ähnlich organisieren wie traditionelle Geheimkulte, sind sie durch die Bürger kaum noch kontrollierbar. Damit wächst die Angst, dass Politiker diese bewaffneten Gruppen nutzen, um ihre Gegner einzuschüchtern oder ethnische und religiöse Konflikte auszutragen.

Dänemark - die offene Wunde Skandinaviens

Der Machtwechsel in Kopenhagen nach der Wahl vom 20.November

Der Machtverlust der seit acht Jahrzehnten regierenden dänischen Sozialdemokraten bei den Wahlen vom 20. November des Jahres bedeutet das Ende des Kopenhagener Versuchs, Sozialismus und Marktwirtschaft in Einklang zu bringen - ein Versuch, dessen Folgen nun von der neuen Mitte-Rechts-Regierung behoben werden müssen.

Politik, Wirtschaft und Religion in Indonesien

"Autoritarismus" und "Günstlingswirtschaft" haben Indonesien, das bevölkerungsreichste islamische Land der Welt, in eine schwerwiegende, durch politische, wirtschaftliche und religiöse Determinanten geprägte Krise gestürzt, deren Überwindung einen umfassenden und mühsamen Transformationsprozess erfordert.

Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nicaragua am 4.November 2001

Nach seinem Sieg bei den nicaraguanischen Parlamentswahlen vom November 2001 steht Bolaños Geyer, PLC-Kandidat und Gegenspieler des wiederholt geschlagenen Daniel Ortega, vor der Aufgabe, dem hochverschuldeten und in einer tiefen sozioökonomischen Krise steckenden zentralamerikanischen Land Perspektiven für einen Neuanfang zu geben.

Südostasien - Partner Europas oder neuer Krisenherd?

Stellenwert und Ausrichtung europäischer Entwicklungszusammenarbeit mit der Region

Ihr bislang erfolgreiches Bemühen um Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Pluralismus hat die meisten Länder Südostasiens zu wertvollen Partnern Europas werden lassen, wenngleich derzeit Gefahrenfaktoren wie soziale Gegensätze, religiöse Heterogenität und islamischer Fundamentalismus die Region in einen weltweit ausstrahlenden Krisenherd zu verwandeln drohen.

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This periodical responds to questions concerning international issues, foreign policy and development cooperation. It is aimed at access of information about the international work for public and experts.

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